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Husumer Verkehrsader : Osterende vier Tage gesperrt

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Nach den Arbeiten an der Trinkwasserleitung durch die Stadtwerke wird jetzt die neue Asphaltdecke aufgebracht. Damit das schneller geht, wird die ganze Straßenbreite zur Baustelle.

Das Osterende wird am Montag, 27. April, ab 7 Uhr auf einer Länge von 250 Metern für den Verkehr vollständig gesperrt. Zwischen Mönkeweg und Kuhsteig wird der Fahrbahnbelag wieder aufgebracht – dort hatten die Stadtwerke Husum Netz ein Teilstück der Trinkwasserleitung ersetzt. Für den Kraftverkehr ist eine Umleitung großräumig ausgeschildert. Voraussichtlich am Donnerstagabend, 30. April, wird die Sperrung aufgehoben sein.

Die Arbeiten sind laut weiterer Pressemitteilung der Stadtwerke notwendig geworden, weil im Osterende vor zwei Wochen Teile einer Transportleitung des Trinkwassernetzes ausgetauscht werden mussten (wir berichteten). „Nach der Störung mussten wir auf einer Länge von sechs Metern ein defektes Rohrstück ausbauen und ein Kunststoffrohr einziehen. Nach zwei Stunden war die Wasserversorgung wiederhergestellt“, fasst Norbert Jungjohann, Geschäftsführer der Stadtwerke Husum Netz zusammen.

Da es sich um eine reine Transportleitung handelt, war kein Haushalt direkt betroffen. Das austretende Wasser hatte aber die Asphaltdecke unterspült. Nachdem die Sicherheit für den Verkehr bestätigt wurde, konnte das Osterende einspurig wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit die Fahrbahn nun wiederhergestellt werden kann, ist die erneute Komplettsperrung nötig.

Auf einer Länge von 42 Metern und einer Breite von mehr als acht Metern wird die Asphaltdecke neu aufgebaut. „Dabei sind große Baustellenfahrzeuge im Einsatz. Um die Sicherheit für Bauarbeiter zu gewährleisten, ist in Abstimmung mit dem Ordnungsamt eine Vollsperrung die einzige Möglichkeit“, erläutert der Netze-Chef der Stadtwerke. Neben der Sicherheit hat dies weitere Vorteile: „Ohne Durchgangsverkehr an der Baustelle können wir die Abläufe effizienter gestalten – das spart Zeit und Kosten“, betont Jungjohann. Auch der Gehweg wird im Zuge der Arbeiten wiederhergestellt.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Husum Netz bedauert die Unannehmlichkeiten für Verkehrsteilnehmer und Anlieger: „Die Bauarbeiten für die Sanierung der Trinkwasserleitungen in der Osterhusumer Straße laufen auf Hochtouren und wir kommen gut voran. Umso ärgerlicher, dass wir nun ganz in der Nähe wieder ran müssen!“ Ihm sei es ein Anliegen, die Arbeiten schnell abzuschließen und die Auswirkungen auf Verkehr und Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Zurzeit werden in Husum diejenigen Streckenabschnitte des Trinkwassernetzes Stück für Stück ausgetauscht, bei denen das Wasser durch Zementrohre fließt. Sie werden durch Kunststoffrohre ersetzt, die flexibler auf Bodenverschiebungen reagieren – das reduziert Störungen. „Die sichere Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser hat bei uns hohe Priorität“, betont Jungjohann.

Fast 300 Kilometer lang ist das Netz aus Wasserrohren, das im Husumer Untergrund für die Trinkwasserversorgung im Einsatz ist. Die Betonrohre, die in der Vergangenheit immer wieder für Probleme gesorgt haben, stammen aus den 1960er-Jahren und werden im Zuge einer umfassenden Instandhaltungs-Strategie nun sukzessive ausgetauscht.

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erstellt am 24.Apr.2015 | 12:00 Uhr

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