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Pony erschossen : Ostenfeld: Noch keine Spur vom Pferdekiller

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Polizei hat noch keine Spur vom Pferdekiller in Ostenfeld, der Anfang Januar ein Pony erschossen hat. Konkrete Hinweise fehlen für eine erfolgreiche Ermittlung.

Im  Januar wurden die Pferdefreunde in Nordfriesland aufgeschreckt. Mitten in der Nacht zum Sonntag,  3. Januar,  wurde im Dorf Ostenfeld ein Pony auf einer Weide erschossen.  Der unbekannte Täter hatte das Tier offensichtlich angelockt, und dann vermutlich mit einer aufgesetzten Kleinkaliberpistole  niedergestreckt.  Da das Projektil im Mähnenkamm des Tieres eindrang, war die Verletzung bei der ersten Untersuchung durch einen Tierarzt nicht als Schusswunde erkannt worden.  Doch  Besitzerin Karin Ruhkieck  wollte wissen, woran ihr Pony Shakespeare gestorben war. Schließlich stellte der Veterinär bei einer zweiten Untersuchung  fest, dass das Tier erschossen worden war.

Auf Anfrage teilte die zuständige Polizeidirektion  Flensburg gestern mit, dass die Ermittlungen noch laufen, und bislang noch kein Verdächtiger gefunden worden sei.  Die Sprecherin der Behörde  bestätigte aber,  das es  sich um einen Schuss gehandelt habe, der das Tier getötet hat. Dies war aber anfänglich von der Polizei  nicht registriert worden, als die Besitzerin bei der zuständigen Behörde  in Husum Anzeige gegen Unbekannt  erstattet hatte.  Denn erst mehrere  Tage nach dem Vorfall kümmerte sich die Polizei um die Angelegenheit, sprach erstmals bei der Besitzerin vor. 

Karin Ruhkieck  hat mit ihrer Familie  mittlerweile  auch privat viele  Menschen  befragt, doch bislang auch noch keine  Antwort auf ihre Fragen erhalten, wer das Familienpony Shakespeare erschossen hat – und vor allem warum?

Eins ist aber sicher, der Täter muss die Örtlichkeiten gut gekannt haben, denn die Weide liegt etwas versteckt hinter einem Wohnhaus. Nachts muss der Pferde-Mörder über das Grundstück  zur Weide vorgedrungen sein. Der Hausbesitzer  und Verpächter der Weide hatte gegenüber unserer Zeitung  angegeben, nichts von dem Schuss gehört zu haben. Dies verwundert nicht, denn bei einem aufgesetzten Lauf   ist das Knallgeräusch kaum zu hören.

Wer in der Nacht  zum Sonntag, 3. Januar, im Ostenfelder Osterende etwas Verdächtiges gesehen oder gehört hat, soll sich mit der Polizei  in Husum unter Telefon 04841/8300 in Verbindung setzen.

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erstellt am 20.Feb.2016 | 08:00 Uhr

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