Ostenfeld : Ostenfeld diskutiert einen Ferienpass für Kinder

Vor dem Plan der neuen Grundschule: (v. l.) Johannes Jürgensen (Bürgermeister Wittbek), Jutta Rese (Schulverbandsvorsitzende und Bürgermeisterin Winnert) sowie Eva-Maria Kühl (Bürgermeisterin Ostenfeld).
Vor dem Plan der neuen Grundschule: (v. l.) Johannes Jürgensen (Bürgermeister Wittbek), Jutta Rese (Schulverbandsvorsitzende und Bürgermeisterin Winnert) sowie Eva-Maria Kühl (Bürgermeisterin Ostenfeld).

Im Ostenfelder Sozialausschuss wurde der Vorschlag gemacht, die Vereine könnten einen Ferienpass auf die Beine stellen.

shz.de von
16. Januar 2018, 15:00 Uhr

Sehr zahlreich beteiligten sich Einwohner und Gemeindevertreter an der jüngsten, mehrstündigen Sozialausschusssitzung.

Vorsitzender Bernd Gründer (CDU) und seine Stellvertreterin Yvonne Roloff (AWG) gingen zunächst auf die Themen Spielplätze und Schulneubau ein. Sie hatten die drei Spielplätze im Süderweg, Westen de Kark und Dr.-Feddersen-Weg besichtigt.

Bürgermeisterin Eva-Maria Kühl, die zwischen den Einwohnern Platz genommen hatte, unterbreitete den Vorschlag, den Spielplatz im Süderweg auf den nach Schulbauende neuen Schulhof zu verlagern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu gab es eine spontane Nachfrage von Gemeindevertreter Karl-Heinz Moeskes (CDU): „Wo ist denn der neue Schulhof?“ Dazu erklärte die Gemeinde-Chefin: „Da, wo das bisherige Schulgebäude steht, das dann ja abgerissen wird.“ Und Ausschussvorsitzender Bernd Gründer ergänzte: „Die Schulpavillons kommen ja auch wieder weg. Ich meine, wir sollten den Spielplatz im Süderweg belassen. Sollte der allerdings von dort auf den Schulhof verlagert werden, hätten wir auf der Fläche im Süderweg einen Bauplatz, den wir verkaufen könnten.“

Zum Thema Schulneubau ergänzte die Schulleiterin Maren Rohloff: „Unsere 115 Schulkinder werden in einem Workshop zur Schulhofgestaltung mitgenommen.“

Ein völlig anderes Thema schnitt Mädchentreff-Leiterin Ute Babbe an. „Könnten die Kinder nicht einen Ferienpass für die Sommerferien bekommen? Jeder Verein wäre gefordert, einen Nachmittag zu gestalten“, schlug sie vor. Diese Anregung kam bei den Anwesenden äußerst positiv an. „Das finde ich sehr gut“, erklärte Bernd Petersen, und der Ausschussvorsitzende Bernd Gründer regte an: „Wir sollen die Vereine anschreiben und uns danach mit ihnen zusammensetzen.“ Ute Babbe ergänzte dazu: „Ich würde sagen, dass wir in den vergangenen Sommerferien 190 Kinder bespaßt haben – nicht mitgerechnet ist dabei das Zeltlager. Auch Kinder aus Rantrum und Oldersbek haben unsere Angebote in Anspruch genommen.“

Anschließend stellten Vereinsvorsitzende ihre Organisationen vor. So berichtete Vorsitzender Gerd Schröder aus dem Sozialverband Ostenfeld-Wittbek. Der 1948 noch als Reichsbund gegründete und 1999 in Sozialverband Deutschland umbenannte Ortsverband zählt vor Ort derzeit 225 Mitglieder.

Mehr Mitglieder – nämlich derzeit 307 – umfasst der Landfrauenverein Ostenfeld und Umgebung, der am 28. September 1971 gegründet wurde. „Man lernt Leute und Themen kennen, mit denen man sonst nie Berührung gehabt hätte“, unterstrich die Vorsitzende Barbara Thomsen. „Und bis 2017 haben wir auf unseren Reisen ganz Europa abgegrast.“ Daneben gab es unter anderem einen Autopannenkursus, einen Fahrzeug-Anhängerkursus und vieles mehr. Thomsen: „Man geht immer schlauer ins Bett, als man morgens aufgestanden ist. Und backen können wir natürlich auch.“

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