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Motorradgottesdienst : Open-Air-Predigt für Tausende von Bikern

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Vier Taufen, eine Hochzeit und eine Segnung fanden als Open-Air-Ereignis beim 31. Motorradgottesdienst in Husum statt. Tausende von Bikern starteten gemeinsam in die neue Saison.

Schon traditionell steht die Kreisstadt am Ostersonntag ganz im Zeichen von tausenden von Bikern, die mit einem Korso und ihrem Motorradgottesdienst (Mogo) in die neue Saison starten. „Die Veranstalter schätzen die Zahl der Korso-Teilnehmer auf etwa 7000, dem schließen wir uns an“, sagte Thomas Jacobsen. Der stellvertretende Leiter des Polizeireviers Husum war zufrieden mit dem Verlauf der Fahrt. „Für uns ist es natürlich wichtig, dass der Korso rollt – und dies unfallfrei.“

Zwölf Polizeibeamte, darunter sechs auf Motorrädern, begleiteten die Veranstaltung. „Als die letzten Fahrer bei Horstedt auf die Umgehungsstraße fuhren, verließen diese die ersten bereits südlich von Husum“, machte Jacobsen die Länge des Korsos deutlich. So verzögerte sich der Beginn des 31. Motorradgottesdienstes vor der Marienkirche auf Husums Marktplatz um einige Minuten. Denn es dauerte, bis die Biker ihre zahlreichen Zweiräder rund um den Tine-Brunnen platziert hatten. Begrüßt wurden alle von Mogo-Pastor Lars Lemke.

In seiner Predigt, die er unter das Motto „Aufbruch zum Leben“ gestellt hatte, wies der Hamburger Theologe auf den Kern der Osterbotschaft hin. „Ostern ist wie Umparken im Kopf: Was unmöglich schien, ist auf einmal Realität und kann uns ganz neue Wege gehen lassen. Ostern öffnet uns für den Gedanken, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gibt, als wir mit unseren Verstand erfassen können.“

Vier Kinder und Jugendliche aus Husum wurden von der Husumer Pastorin Katrin Hansen getauft: Mark Fälsch sowie Lisa, Dominik und Max Hinzer.

Angelika und Hauke Thomsen aus Haselund, die seit 2000 standesamtlich verheiratet sind, ließen sich von Lars Lemke kirchlich trauen. Die Langenhorner Heike und Roland Schmidt feiern am 20. April ihre Silberhochzeit und nutzten den nicht alltäglichen Gottesdienst, um sich noch einmal segnen zu lassen.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Cathrine Jauer, der Sängerin und Wahl-Nordfriesin mit nuancenreicher Stimme, begleitet.

Bernd Lohmann, Geschäftsführer des Vereins „Mogo Hamburg“ und Organisator, zeigte sich zufrieden: „Dank der Polizei, des Teams der Mogo-Helfer und aller Mitwirkenden und Teilnehmer ist der Mogo ein großartiges Fest geworden. Wir freuen uns auf das nächste Jahr in Husum.“

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