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Husumer Nachrichten

16. Dezember 2017 | 12:33 Uhr

Vollerwiek : Nur unter Vorbehalt

vom

Vollerwieker Gemeindevertreter haben Klärungsbedarf beim Friedhofsvertrag.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 08:01 Uhr

Vollerwiek | "Selbstverständlich muss der Friedhofsverband eine konkrete Abrechnung für den Ort vorlegen", betonte Wolfgang Beushausen vom Amt Eiderstedt in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung von Vollerwiek in dieser Wahlperiode. Doch genau das war vom Gremium angezweifelt worden. "Denn bisher", so Sönke Dircks, "wird wohl alles in einen Topf geworfen und dann durch die Zahl der Friedhöfe geteilt." Diesen Eindruck habe er jedenfalls bei einem Gespräch mit dem Friedhofsverband gewonnen. Hier sei noch Diskussionsbedarf nach Ansicht aller Gemeindevertreter. Man werde dem Vertrag ohne eine Klärung nicht zustimmen. Beushausen fand eine entsprechende Kompromiss-Formel und fügte noch weitere Änderungen in den Vertrag ein, der erst dann vom Bürgermeister unterzeichnet werden soll, wenn eine abschließende Klärung vorliegt. "Heute geht es um das Grundsätzliche", erklärte Beushausen, und dafür votierten die Gemeindevertreter einstimmig.

Ebenso einstimmig sprach sich die Runde für den Beitritt zur Lokalen Tourimus-Organisation (LTO) aus, die zum 1. Januar 2014 ihre Arbeit flächendeckend für Eiderstedt aufnehmen soll. Sie ist die Nachfolgerin der Tourismus-Zentrale Eiderstedt.

Bürgermeister Johannes Bischoff erläuterte die Baumaßnahme "Westerdeich". Dort müssten Asphaltierungsarbeiten vorgenommen werden, und da es sich um eine Strecke von gut 1,1 Kilometer handele, sei mit recht hohen Kosten zu rechnen. Eine erste Schätzung vom Kreis liege bei 120 000 Euro, so Bischoff. Es werde aber wohl eine 50-prozentige Förderung geben. Die Gemeindevertreter stimmten auch hier einhellig zu. Das neue Gremium wird sich in der neuen Wahlperiode weiter damit beschäftigen.

Ein Beschluss über die Vergabe der Arbeiten am Strand wurde nicht gefasst, da die Person, die bisher die Arbeiten ausführte und deren Vertrag verlängert werden sollte, ab Juni nicht mehr zur Verfügung steht. Ein Nachfolger muss nun gesucht werden.

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