Bahnstrecke Altona-Westerland : NOB will Marschbahn „verteidigen“

Im Führerstand: Nordfrieslands Landrat Dieter Harrsen mit Martina Sandow und Rolf Erfurt (links).
Im Führerstand: Nordfrieslands Landrat Dieter Harrsen mit Martina Sandow und Rolf Erfurt (links).

Bei der anstehenden Ausschreibung der Marschbahn von Hamburg-Altona nach Westerland will sich die Nord-Ostsee-Bahn erneut bewerben. Nordfrieslands Landrat Dieter Harrsen erwartet von der NOB eine überzeugende Bewerbung.

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13. Juni 2014, 10:00 Uhr

Seit Dezember 2005 fährt die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) auf der Strecke von Hamburg-Altona nach Westerland, und wenn es nach ihr geht, wird das auch in Zukunft so bleiben. Am Rande eines Gesprächstermins mit Nordfrieslands Landrat Dieter Harrsen sagte NOB-Geschäftsführerin Martina Sandow in Husum: „Die NOB erwartet die Ausschreibung der Marschbahn in diesem Jahr und wird natürlich versuchen, die Strecke zu verteidigen.“

Landrat Harrsen hatte sich im Husumer NOB-Bahnbetriebswerk über die Abläufe und den Fahrzeugpark informiert. Nach einem Rundgang über das Gelände gab es eine Unternehmens-Präsentation. Zahlen, Daten und Fakten lieferten Rolf Erfurt, Geschäftsbereichsleiter Bahn der Veolia-Verkehr GmbH, und NOB-Geschäftsführerin Martina Sandow. Sie präsentierten die NOB als „zuverlässiges Verkehrsunternehmen der Region und verlässlicher Arbeitgeber für mehr als 200 Mitarbeiter“.

Landrat Dieter Harrsen nahm einen positiven Gesamteindruck mit: „Die NOB hat sich als modernes und in den wichtigen Punkten Personal, Ausstattung und Strategie gut aufgestelltes Unternehmen präsentiert. Ich fahre häufig mit verschiedenen Bahnunternehmen und stelle dabei immer wieder fest, dass sich die NOB mit ihren Leistungen durchaus sehen lassen kann. Daher gehe ich davon aus, dass sie auch bei der Ausschreibung für die Marschbahn eine sehr überzeugende Bewerbung vorlegen wird“, sagte Harrsen auf Anfrage.

Martina Sandow betonte: „Wir geben unser Bestes und gehen davon aus, dass wir erfolgreich sein werden. Das Gefühl spiegelten zuletzt auch die Ergebnisse des Qualitätsrankings der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein, bei welchem die Fahrgäste uns die Bestnote 1,70 gaben.“ Ausgestattet mit einem neuen Verkehrsvertrag wolle die NOB den Reisestandard weiter optimieren. Und: „Ganz oben auf der Agenda steht außerdem, die Arbeitsplätze unserer Kollegen auf lange Sicht zu sichern.“

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