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Husumer Hafentage : Nichts geht ohne den Meilenmeister

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wilfried Bossen sorgt zusammen mit Karl-Heinz Häuber und einem eingespielten Organisationsteam dafür, dass bei den Hafentagen alles klappt. Genaue Stellpläne und feste Abläufe bringen Ordnung auf die Meile.

Es ist soweit: Heute fällt der Startschuss zu den 33. Husumer Hafentagen. Und damit während des größten Volksfestes an der Westküste alles von der ersten Sekunde an bis zum Schluss reibungslos klappt, ist Meilenmeister Willi Bossen zusammen mit Karl-Heinz Häuber von der Hafen Event GmbH schon Tage zuvor im Einsatz und koordiniert den Aufbau. Im Speicher haben sie ihr Büro, von hier aus werden alle Fäden gezogen. „Und wir sind sehr froh und dankbar, dass uns der Speicher mitten auf der Festmeile diese Räume zur Verfügung stellt!“

Zum engsten Mitarbeiterkreis gehören Janette Neumann, Vera Häuber, Katrin Rohde und Murat Yavuz. „Am vergangenen Sonntag haben wir bereits die Standmarkierungen entlang der Hafenmeile angebracht“, berichtet Bossen. Schließlich wollen von der Kleikuhle über die Hafenstraße bis hin zur Schiffbrücke und dem Zingel mehr als 100 Aussteller ihre Stände aufbauen. „Damit das geordnet zugeht, sind an der Hafenstraße und an der Schiffbrücke Zufahrtskontrollen eingerichtet“, so Häuber. Denn nicht alle können hier einfach hereinfahren. „Jeder Aussteller hat eine Aufbaunummer erhalten und damit ist klar, wo er seinen Standplatz hat“, erläutert Häuber. Als erstes würden die großen Bühnen und Stände aufgestellt, erst danach können die kleineren Anbieter ihre zugeordneten Plätze einnehmen. Dafür wurden bereits am Sonntag entlang der Festmeile alle Bänke, Mülleimer und Fahrradständer abgebaut. „So haben wir mehr Platz für die Aussteller.“

Bossen und Häuber sehen die ganze Arbeit gelassen. Seit sechs Jahren kümmern sie sich um den Aufbau und haben damit natürlich schon Routine. „Zusammen mit unseren Mitarbeitern sind wir ein eingespieltes Team, da läuft alles wie am Schnürchen“, erzählt der Meilenmeister und fügt noch schnell hinzu: „Wir haben entlang der Festmeile auch mehr als 40 große Mülleimer aufgestellt.“ Somit müsste nie Papier oder Abfall auf der Straße herumliegen. „Trotzdem säubern unsere Mitarbeiter natürlich jede Nacht die Straßen und leeren auch die Mülleimer.“

Der wohl wichtigste Punkt ist das Sicherheitskonzept. „Hier sind die Stadt, die Feuerwehr, die Polizei und das Hafenamt eingebunden und es finden täglich gemeinsame Besprechungen statt“, sagt Häuber. Diese Zusammenarbeit habe sich in den vergangenen Jahren bewährt.

Im fünftägigen Programm treten viele Künstler auf, die versorgt und untergebracht werden sollen. Auch darum kümmert sich der Meilenmeister mit seinem Team. „Und natürlich müssen wir den Ausstellern auch Strom und Wasser zur Verfügung stellen“, ergänzt Bossen. Wenn alles organisiert ist, die Aussteller ihre Plätze haben und auf den Bühnen das Programm abläuft, ist die Arbeit des Organisationsteams aber noch lange nicht beendet. Während der Veranstaltung gibt es immer wieder Änderungen. So muss beispielsweise zur Misswahl der Laufsteg auf- und wieder abgebaut werden.

Bossen ist neben seiner Tätigkeit als Meilenmeister auch gleichzeitig der Lärmschutzbeauftragte der Stadt. „Bei diesem Thema gibt es keine Kompromisse“, stellt er klar. Und das ist den Ausstellern auch wohl bekannt. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit Konsequenzen rechnen. „Im vergangenen Jahr hat es diesbezüglich keine Probleme gegeben und ich denke, das wird auch in diesem Jahr nicht der Fall sein“, ist sich Bossen allerdings sicher. Und wenn das fünftägige Fest vorbei ist, heißt es für das Organisationsteam „Nach den Hafentagen ist vor den Hafentagen.“ Denn dann melden sich die meisten Aussteller schon für nächstes Jahr an.

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