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B5-Ausbau: : Nicht durch Klagen abschrecken lassen

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der B5-Ausbau lässt weiter auf sich warten. Der Verein Infrastruktur Vestkysten/Westküste setzt auf die neue Landesregierung.

shz.de von
erstellt am 03.Okt.2017 | 23:07 Uhr

„Jetzt kommt es darauf an, dass die Landesregierung Baurecht schafft und sich nicht durch mögliche Klagen abschrecken lässt.“ Mit diesem eindringlichen Appell des Vorsitzenden Rickmer Johannes Topf fordert der Verein Infrastruktur Vestkysten/Westküste einmal mehr den notwendigen Ausbau der Bundesstraße 5 als „Lebensader unserer Region“. Dieser sei in den vergangenen Jahren leider nicht vorangekommen– trotz vorhandener Mittel des Bundes. Die neue Regierungskoalition aus CDU, Grünen und FDP in Kiel wolle nun mit Wirtschaftsminister Bernd Buchholz neue Wege gehen. So habe dieser in Klixbüll und im persönlichen Gespräch in Husum erklärt, dass er die Ortsumgehung Hattstedt-Struckum-Breklum-Bredstedt in seiner Amtszeit fertigstellen wolle. Da die Planung im Land ein wesentlicher Schwachpunkt sei, wolle er diese direkt seinem Ministerium unterstellen und aus dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr herauslösen. Dabei sind die Planungen für die Ortsumgehung nach Erkenntnissen des Infrastruktur-Vereins bereits „weitestgehend fertiggestellt“.

Mit Sorge betrachtet der Verein den B5-Streckenabschnitt Husum-Tönning: Die Absicht der Landesregierung, den Ausbau dort in vier Teilabschnitten umzusetzen, sorge für zusätzliche Verzögerungen. Der dringenden Forderung, vor dem Beginn der Bauarbeiten Ausweichstrecken für diesen stark frequentierten Teil der B5 zu ertüchtigen, sei die Landesplanung noch nicht nachgekommen. Doch gerade der Ausbau dieser Strecke müsse schnell realisiert werden, „um die unerträglich hohen Unfallzahlen zu minimieren“. Der Verein bietet in einer Erklärung weiterhin seine Hilfe, Unterstützung, Rat und finanzielle Mittel an, etwa um die Kosten der Ausführungsplanung vorzufinanzieren.

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