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NF-Blech begeistert in der St.-Pankratius-Kirche

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erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Oldenswort | Mit Interpretationen von Werken unterschiedlicher Stilrichtungen und aus verschiedenen Epochen stellte das Quintett NF-Blech bei einem Konzert in der Oldensworter St.-Pankratius-Kirche sein Können und seine Vielseitigkeit unter Beweis. Erst nach einer Zugabe entließen die Zuhörer mit viel Applaus die Bläser von Trompeten, einer Posaune und einem Horn.

Zum Repertoire des Ensembles um den Leiter der Kreismusikschule, Henning Bock, gehörten neben klassischer Musik auch Shantys, Jiddische Musik und sogar ein Tango. "Den kann man sogar im Gottesdienst spielen, denn die Musik wurde von einem zeitgenössischen Komponisten nach einem alten Kirchlied geschrieben", bemerkte das langjährige Mitglied der Formation, Joachim Friedrichson.

In ihren zwischenzeitlichen Lesungen zitierte Pastorin Inke Thomsen-Krüger aus dem Buch "Wir sind das Blech" von Reinhard Lassek. So erfuhren die Besucher, dass Trompeten zur Aristokratie der Instrumente gehören. Ein ähnlich hohes Ansehen genießen seit dem 15. Jahrhundert auch Posaunen mit ihrem "lückenlosen Tonvorrat". Anders als diese Instrumente höfischer und städtischer Kultur sei dagegen der Klang des Hornes etwas für naturverbundene Romantiker, weil er an die Jagd erinnere. Dabei könne sich der Bläser nie ganz sicher sein, dass der von ihm gewählte Ton auch erklingt. Das bestätigte auch der Hornist Bock: "Wir nennen es deshalb auch die Glücksspirale."

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