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Husumer Nachrichten

21. September 2017 | 07:19 Uhr

St. Peter-Ording : Neues Konzept der leisen Töne

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Traditionsveranstaltung „Donnerstag-im-Dorf“ in St. Peter-Ording startet in die Saison.

Fix was los ist im Juli und August in der Dorfstraße in St. Peter-Ording. Dann beginnt um 17 Uhr das Straßenfest „Donnerstag-im-Dorf“ mit Mitmach-Aktionen für Kinder, Essen und Trinken bei Live-Musik. Gestern war es wieder so weit, die Saison hat begonnen. Doch während die Sonne an diesem Abend vom Himmel lachte, hängen ein paar trübe Wolken über der Traditionsveranstaltung. „Viele Mitveranstalter haben im vergangenen Jahr gesagt, dass sie nicht mehr mitmachen wollen“, sagt Petra Jöns vom Bernsteinmuseum. Das Problem: Die Organisatoren, allesamt Ladeninhaber in der Dorfstraße, waren sich uneinig über die Ausrichtung des Events. So hatte sich der Doido, wie er auch genannt wird, von einem kleinen beschaulichen Fest zu einer Großveranstaltung mit Jahrmarkt-Charakter entwickelt. „Wir haben dieses Jahr ein bisschen runtergeschraubt, die Musik soll eher mit kleineren Verstärkern abgespielt werden“, sagt Petra Jöns.

1988 fand das Straßenfest zum ersten Mal statt. Die Kaufleute Horst Jöns, Ignaz Rott und Uwe Behrens hatten die Idee, das Dorf in ein „abendliches Schaufenster“ zu verwandeln. „Es ging darum, den Leuten zu zeigen: das sind wir“, erklärt Clemens Grosse vom Spielwarenladen. „Es ging nicht darum, an diesem Abend Geld zu verdienen, sondern sich zu präsentieren und den Leuten einen Grund zu geben, an einem anderen Tag nochmal wiederzukommen.“ Mit Erfolg: Zur Hochzeit bummelten bis zu 10  000 Menschen über die Meile. Es wurden gastronomische Anbieter dazugeholt. „Davon wollen wir wieder weg, zurück zu den lokalen Kaufleuten“, so Petra Jöns.

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