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Husum : Neues Finanzamt: Bebauungsplan wird noch einmal ausgelegt

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Im Husumer Planungsausschuss kritisierten die Grünen, dass durch den Neubau des Finanzamtes die „Promenade“ an der Mühlenau verschwinden muss.

Unter anderem um die Frage, wie sich eine Promenade definiert, ging es in der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses. Dabei wollte die Bauverwaltung eigentlich nur darüber informieren, dass der B-Plan für das Gebiet des neuen Finanzamtes noch einmal ausgelegt werden muss.

Aber von vorne: Künftig soll es statt der Finanzämter in Leck und Husum nur noch ein Finanzamt für Nordfriesland geben. Dafür wird neben dem heutigen Husumer Finanzamt ein zweites Gebäude entstehen, auf dem derzeitigen Parkplatz an der Danckwerthstraße. Mit dem Umzug der Lecker Finanzbeamten soll im Jahr 2019 begonnen werden.

Aktueller Stand der Dinge ist: Das Land bittet darum, dass der Bebauungsplan noch einmal verändert und das Gelände künftig als Mischgebiet festgeschrieben wird. So könne Kiel flexibler reagieren, sollte künftig nicht mehr das gesamte Gebäude für das Finanzamt benötigt werden.

In der Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses wurde die dafür nötige Neuauslegung des Bebauungsplans positiv beschieden. Und die Gelegenheit genutzt, das Thema Finanzamt-Neubau noch einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen. Neben der noch offenen Frage, wo die dann insgesamt 250 Mitarbeiter parken sollen, kritisierte Grünen-Fraktionschef Frank Hofeditz, dass mit dem Bau des Gebäudes der kleine Fußweg zwischen Parkplatz und Mühlenau verschwinden würde. Diese „Promenade“ sei aus Sicht der Grünen aber erhaltenswert.

Während Horst Bauer und Ulf von Hielmcrone (beide SPD) erklärten, aus ihrer Sicht sei der Weg keine „Promenade“ und würde auch wenig genutzt, hieß es von Seiten des Bauamts, das Land wolle den Fußweg nicht mehr: Aus Sicherheitsgründen soll es keine Möglichkeit geben, direkt am Gebäude entlang zu laufen. Dies nahmen die Ausschussmitglieder mehr oder minder verständnisvoll zur Kenntnis.

 

 

 

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erstellt am 20.Dez.2016 | 15:00 Uhr

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