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Vorfreude auf moderne Ausrüstung : Neues Fahrzeug für Bredstedter Wehr

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Anschaffung schlägt mit 250 000 Euro zu Buche. Der Bund übernimmt voraussichtlich 90 Prozent der Kosten. Das teilte Bürgermeister Knut Jessen in der jüngsten Stadtvertretersitzung mit.

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erstellt am 17.Dez.2013 | 17:00 Uhr

Eine gute und eine schlechte Nachricht hatte Bredstedts Bürgermeister Knut Jessen in der jüngsten Stadtvertreter-Sitzung parat: „Ab April, spätestens im Juni 2014, wird sich ein Augenarzt aus der renommierten Augenklinik Rendsburg hier niederlassen. Traurig bin ich darüber, dass die Büchereileiterin Monika Voß gekündigt hat. Wir werden die Stelle ausschreiben müssen. Ich habe aber volles Verständnis dafür, dass sie die ihr angebotene Stelle in ihrer Heimatstadt Flensburg angenommen hat.“

Weiter berichtete Jessen, dass die gegründete Gruppe Lokale Allianz für Menschen mit Demenz, eine Gemeinschaftsaktion der Kommunen Bredstedt, Breklum und Struckum, inzwischen in trockenen Tüchern ist. Dadurch, dass der Bund das Projekt für drei Jahre mit 10 000 Euro fördert, konnte Ute Petersen eingestellt werden. Ihre Aufgabe wird es sein, ein Netzwerk zu entwickeln mit dem Ziel, mit Bürgern, Vereinen, Gewerbe und Bildungseinrichtungen die Grundlagen zu schaffen, um die Lebenssituation der Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen dauerhaft zu verbessern, oder Hilfen zu bieten. Ein Flyer wird in den nächsten Tagen in den drei Gemeinden verteilt.

Einstimmig votierten die Vertreter für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Bis zu 30 Prozent Fördermittel sind avisiert worden. Zunächst, so der Wille der Runde, soll ein Kataster erstellt werden. Möglicherweise könne auf die eine oder andere Lampe verzichtet werden oder es kommen welche dazu.


Schuldenberg um mehr als die Hälfte reduziert


Allgemeine Zufriedenheit machte sich über das Ergebnis der Haushaltssatzung 2014 breit. Einstimmig segnete das Gremium sie inklusive Stellen- und Investitionsplan ab. „Wir werden mit einem Jahresfehlbetrag von voraussichtlich 429 800 Euro abschließen. 2013 waren es knapp eine Million“, verkündete Finanzausschuss-Vorsitzender Horst Deyerling. Er dankte Kämmerer Stefan Hems für die zügige Erstellung und Unterstützung. In drei Sitzungen hatte das Gremium einen Empfehlungsbeschluss erarbeiten können. Weitere Besprechungen, für die es übrigens keine Sitzungsgelder gegeben habe, seien sehr konstruktiv gewesen.

Die wichtigsten geplanten Investitionen im kommenden Jahr werden die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges (LF 10) für die Freiwillige Feuerwehr mit voraussichtlich 250 000 Euro abzüglich Fördermittel von voraussichtlich 90 Prozent, Sanierung der Clementstraße, Stettiner Straße, Königsberger Straße und Sandkuhle mit rund 1,3 Millionen Euro (wir berichteten) abzüglich Fördermittel sein. Der geplante Anbau am NF-Instituut mit voraussichtlich knapp 1,3 Millionen Euro ist ein weiteres großes Projekt. Auch die Anschaffung von Maschinen und Fahrzeugen für den Bauhof geht mit 125 000 Euro ins Geld.

Weitere Eckpunkte: Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer 1,2 Millionen Euro, Anteil Umsatzsteuer 168 000 Euro, allgemeine Schlüsselzuweisungen 1,3 Millionen Euro, Sonderschlüsselzuweisungen 278 868 Euro, Schlüsselzuweisungen für übergeordnete Aufgaben 480 600 Euro, Gewerbesteuerumlage 167 800 Euro, Kreisumlage 1,594 Millionen Euro und Amtsumlage 799 200 Euro. Die Grundsteuer A wurde festgesetzt auf 360 Prozent mit voraussichtlichen Einnahmen von 9000 Euro, B auf 380 Prozent (voraussichtlich 740 000 Euro). Die Gewerbesteuer beträgt 360 Prozent (875 000 Euro). Im Ergebnisplan ist ein Gesamtbetrag der Erträge von 6472 400 Euro sowie Aufwendungen mit 6,9 Millionen Euro festgesetzt worden, der Gesamtbetrag der Kredite fauf 9,7 Millionen Euro.






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