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Husumer Nachrichten

21. Oktober 2017 | 18:32 Uhr

Tetenbüll : Neues Baugebiet

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Gemeindevertretung hat die Änderung des F-Planes beschlossen. Auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern sollen Häuser entstehen.

Der Weichen für die Erschließung eines kleinen Neubaugebietes östlich der Straße „Kirchdeich“ und nördlich der Straße „Möhlendiek“ stellten die Tetenbüller Gemeindevertreter während ihrer jüngsten Sitzung. Einstimmig fassten sie Aufstellungsbeschlüsse zur 8. Änderung des Flächennutzungsplans von 1978, um auf dem insgesamt 8.000 Quadratmeter großen und bisher landwirtschaftlich genutzten Areal Grundstücke für den Wohnungsbau auszuweisen sowie für einen Bebauungsplans (B-Plan Nr. 7) zur Ausweisung eines Wohngebietes.

Die Bedeutung dieser Entscheidungen und die weiteren baurechtlichen Schritte erläuterte Norbert Jeß vom beauftragten Kieler Planungsbüro B2K. So soll alsbald die Öffentlichkeit informiert werden. Das erfolge regelmäßig in einer Einwohnerversammlung sowie durch Auslegung der Pläne. Parallel dazu werden die beteiligten Behörden und weitere Träger öffentlicher Belange frühzeitig unterrichtet. Nach einem weiteren Beschluss des Gemeinderates über den F-Plan wird dieser öffentlich ausgelegt. Erneut sind die zuständigen öffentlichen Stellen zu informieren. Falls das zu Änderungs- oder Ergänzungsvorschlägen führt, hat die Gemeinde mit Unterstützung des Büros abzuwägen, ob und inwieweit sie diese berücksichtigt und abschließend über den F-Plan zu beschließen. Über die endgültige Genehmigung dieses Planes entscheidet das Innenministerium.

„Den B-Plan hingegen kann die Gemeinde in Kraft setzen“, sagte der Bauingenieur. Zuvor muss er zwischen dem jetzigen Beschluss über die Aufstellung und der abschließenden Entscheidung über eine Satzung ein Verfahren wie der F-Plan durchlaufen. Wichtig sei jetzt die Detailplanung des Bauausschusses hinsichtlich der Vorgaben für die Bebauung. Dazu gehören: Die Einteilung des Gebietes in fünf oder sechs Grundstücke, ob nicht störendes Gewerbe zugelassen werden soll, der Umfang der bebaubaren Grundstücksflächen, die höchstzulässigen Firsthöhen sowie Möglichkeiten der Fassadengestaltung und der Dacheindeckung. „Wenn alles reibungslos klappt, könnten die Planung in rund einem Jahr abgeschlossen sein“, so Norbert Jeß.

Bürgermeister Thomas Lorenzen (CDU) dankte allen Helfern, die sich an der Durchführung der Bundestagswahl beteiligt hatten und regte eine Umfrage unter den Einwohnern an. Das Ziel: Mitbürger für die Mitarbeit an verschiedenen Aufgaben in der Gemeinde zu gewinnen.

Hila Küpper informierte die Runde über einen Hinweis aus dem Wasserkoog. Er zielte darauf ab, den maroden Bus-Unterstand am Speicherbecken zu Informationszwecken über den Ortsteil zu erhalten. Damit und mit dem von Armin Johns (KWT) vorgetragen Vorschlag, die Stromverteilerkästen mit bunten Bildern kostenlos verschönern zu lassen soll der Bauausschuss beraten.

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