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Wechsel an der Schule am Ostertor : Neuer Rektor für Tönninger Grundschule

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Hans-Jürgen Sörensen, Leiter der Tönninger Grundschule, geht zum Ende des Schuljahrs in den Ruhestand. Sein Nachfolger soll im kommenden Jahr bestimmt werden. Er wird auch Chef des Förderzentrums.

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erstellt am 16.Nov.2014 | 14:00 Uhr

Eine Ära geht an der Tönninger Schule am Ostertor zu Ende: Rektor Hans-Jürgen Sörensen geht im Sommer in den Ruhestand. In der jüngsten Sitzung des Schulausschusses wurde der Wahlausschuss, der seinen Nachfolger bestimmt, besetzt. Aus den Reihen der Verwaltung und Stadtvertretung sind es für die SPD Jan-Hendrik Deharde, Jan Diekmann sowie Birgit Wilke aus Oldenswort; für die CDU Friedrich Busch, Jörg Rombach, die künftige Bürgermeisterin Dorothe Klömmer, für die AWT Fenja Lorenz und Martin Klützke sowie für den SSW Horst-Werner Knüppel und Andreas Berg. Von der Schule wurden folgende Lehrkräfte gewählt: Reinhold Haase, Andrea Lang, Oldenswort, Anja Nitzpan, Wolfgang Jannsen und Anke Peters sowie die Eltern Jens-Peter Dühn, Swetlana Bruhn, Sönke Maaß, Simone Johst und Svenja Barber. Da die Oldensworter Grundschule Außenstelle der Tönninger ist, dürfen auch von dort Mitglieder benannt werden. Der Wahlausschuss wird im kommenden Jahr über die Kandidaten entscheiden. Die Stelle schreibt das Schulamt aus.

Und noch eine Ära geht zu Ende: In Oldenswort schließt im Sommer die Grundschule, die seit einigen Jahren Außenstelle der Schule am Ostertor ist, da sie nach dem Schulgesetz zu wenige Schüler für einen eigenständigen Betrieb hatte. Inzwischen ist die Zahl noch weiter gesunken, so dass der Betrieb eingestellt werden muss. Die Gemeinde Oldenswort arbeitet derzeit jedoch an der Einrichtung einer Privatschule. Ein Drittel der jetzigen Schüler werden nach Tönning wechseln, die restlichen sollen die neue Einrichtung in Oldenswort besuchen, wie Sörensen berichtete. „Die Eltern wollen ihre Kinder nicht in die Busse setzen, das ist das Hauptmotiv.“ Die Lehrer wechseln alle nach Tönning.

Die Schule am Ostertor erfreut sich regen Zulaufs. „Für das kommende Schuljahr sind bereits 40 Jungen und Mädchen angemeldet“, sagte Sörensen. Auch in den nächsten fünf Jahren würden es immer zwischen 30 und 40 Kinder sein.

Auf die Einrichtung am Hochsteg kommt voraussichtlich noch eine weitere Aufgabe zu: Sie soll Förderzentrum für das südliche Nordfriesland werden und wird damit auch für den Unterricht der Förderschüler in St. Peter-Ording und Friedrichstadt zuständig sein. Die Kollegen dort müssten aber nicht umziehen, sie unterstützen die Lehrer vor Ort beim integrativen Unterricht. „Das ist ganz wichtig, weil die Lehrer in den Gemeinschaftsschulen jetzt Schüler betreuen, deren Probleme sie so noch nie erlebt haben“, sagte Sörensen. „In Tönning haben wir derzeit 21 Förderschüler. Wir sind die einzige Schule südlich Husums, die nicht integrativ beschult wird.“ Von den beiden anderen Schulleitern wie auch von den Schulträgern wurde bereits Zustimmung signalisiert. „Es wäre daher sinnvoll, wenn der neue Schulleiter Sonderschullehrer wäre“, machte Sörensen mit Blick auf die Schulleiter-Wahl deutlich. Denn auch der Leiter des Förderzentrums, Klaus-Dieter Mai, geht in den Ruhestand, und zwar ein halbes Jahr nach Sörensen. Der Schulausschuss von Tönning sprach sich einstimmig für die Einrichtung des Förderzentrums in Tönning aus.



 

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