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Husumer Nachrichten

22. November 2017 | 10:22 Uhr

Vollstedt : Neuer Radweg soll gefeiert werden

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die 1,5 Kilometer lange Strecke zwischen Vollstedt und Sönnebüll ist fast fertig. Die Gemeinden planen eine gemeinsame Einweihung.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2017 | 11:00 Uhr

Langes Warten wird endlich belohnt: Fast ist er fertig, der Radweg zwischen Sönnebüll und Vollstedt. Es fehlt nur noch die Verschleißdecke. Trotzdem wird der 1,5 Kilometer lange Pfad an der K 46 bereits von vielen Radfahrern benutzt.

Der Unterbau wurde gemacht, die erste Teerdecke ist fertig und die Banketten sind verlegt. Es wurden Gräben gezogen, um die umliegenden Flächen zu entwässern. Zudem sei ein Durchlass in der kleinen Au gemacht worden unter anderem für den Otter, berichtete Bürgermeister Hans-Jakob Paulsen den Gemeindevertretern.

„Die Banketten haben die gleiche Höhe wie die Straße. Wenn nun noch der Asphalt daraufkommt, kann das Wasser problemlos ablaufen“, so der Gemeinde-Chef. Was fehlt ist die Verschleißdecke. Um die Arbeiten zu beenden, muss es allerdings trocken sein. Das Wetter muss mitspielen, Asphalt- und Fertiger müssen vorhanden sein, wurden die Faktoren aufgezählt, die für die Abschlussarbeiten erfüllt sein müssen. Bis Mai 2018 muss das Projekt beendet sein, sonst verfallen die Fördermittel.

So wurden die Hälfte der Baukosten mit einer Fördersumme der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums bezuschusst. Ein Drittel der Restsumme übernimmt Sönnebüll. Geplant waren insgesamt 283.000 Euro. Man wisse aber noch nicht, welche Gesamtsumme auf die Gemeinde zukomme, so Paulsen.

Unklar ist noch, ob es eine Einzäunung am Radweg geben soll. „Wir werden uns nochmal mit den Landbesitzern zusammensetzen und beraten“, sagte der Bürgermeister. Falls die anliegenden Flächen eingezäunt werden sollen, schlage er vor, Recycling-Kunststoff-Pfähle zu verwenden, anstelle von den bisher benutzten Eichenspaltpfählen, die schnell verrotten. „Die sind aus umweltfreundlichen Kunststoff und halten länger“, begründete er seinen Vorschlag. Die Gemeindevertreter stimmten ihm zu.

Mit dem bisherigen Ergebnis ist Vollstedt zufrieden. „Die Firmen haben eine saubere Arbeit gemacht, die Baustellen wurden gut abgeriegelt“, lobte der Gemeinde-Chef. Der Radweg werde bereits viel benutzt. Es seien fast immer Radfahrer unterwegs, wollen die Gemeindevertreter beobachtet haben.

Um das lange Warten zu belohnen, soll eine Einweihung des Radweges stattfinden. „Wir haben so lange auf den Radweg gewartet. Dann können wir auch mal alle zusammenkommen und feiern“, stellte Paulsen fest. Geplant ist, mit dem Fahrrad zur Einweihung zu fahren und nach der Zeremonie gemeinschaftlich zurück zum Dörpshus zu radeln, wo es Bratwurst und Getränke gibt.

Angepeilt wird Sonnabend, der 18. November. Der Termin muss allerdings noch mit Sönnebüll abgesprochen werden. „Ich will auf dem Fest niemanden mit Portemonnaie sehen. Das geht auf Gemeindekosten“, stellte der Bürgermeister klar. Einladungen sollen noch im Dorf verteilt werden.

Weitere Themen in Kürze

❍ Der Termin für den Ausschuss zur Prüfung der Jahresrechnung ist am Mittwoch, 29. November, 15 Uhr, in der Amtsverwaltung.

❍ Der Friedhofsausschuss wird noch tagen. Das Defizit ist noch unklar. Der Bürgermeister geht von 1,50 Euro pro Einwohner aus.

❍ Die Beleuchtung bei der Bushütte funktioniert nicht. Morgens um 7 Uhr sei kein Licht an. Der Bürgermeister will sich darum kümmern.

❍ Ein Einfamilienhaus soll zu einer Kita umgebaut werden. „Die Pläne sind da. Die Ausschreibungen für die Baufirmen sollen jetzt stattfinden“, erklärte Hans-Jakob Paulsen. Bis zum Anfang des nächsten Kita-Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

❍ Die nächste Gemeindevertretersitzung: 13. Dezember, 20 Uhr, im Dörpshus.

❍ Es wurde beantragt, dass alle Gemeinden, die zum SV Bredstedt/Breklum gehören, in einen gemeinsamen Spendentopf einzahlen, damit Mitglieder aus sozialschwachen Familien beziehungsweise mit mehreren Kindern sich ebenfalls Trainingsanzüge leisten können. Die Gemeindevertretung entschied, 500 Euro für den Topf beizusteuern.

❍ Wie bereits in der Vergangenheit gehandhabt sollen die Aufgaben des Gemeindewahlausschusses auf einen vom Amtsausschuss zu wählenden Wahlausschuss übertragen werden. Mit der Begründung, die Aufgaben im Hinblick auf die Kommunalwahl im kommenden Jahr könnten so besser durchgeführt werden, votierte die Gemeindevertretung einstimmig dafür.

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