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Neuer Bürgermeister wird eine Mehrheit haben

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CDU und Bürgerverein mit Verlusten in Friedrichstadt / Nur geringe Verschiebungen in Viöl / Satte 14,3 Prozent Zuwachs für offene Wählergemeinschaft in Löwenstedt

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erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Friedrichstadt/Viöl | Der von allen Parteien im Friedrichstädter Stadtrat schon vor der Wahl vorgeschlagene neue Bürgermeister Eggert Vogt (SPD) kann in der neuen Wahlperiode auf eine Mehrheit mit dem SSW bauen. Die Sozialdemokraten errangen mit 33,3 Prozent der Stimmen vier Sitze (2008 29,3 Prozent fünf Sitze), der SSW 19,2 Prozent und drei Sitze (15,2 Prozent / 2 Sitze). Die CDU büßte 5,5 Prozent ein, von 34,5 auf nunmehr 29 Prozent. Damit verbleiben ihr von einst sechs nur noch vier Sitze. Der Bürgerverein verlor 2,5 Prozentpunkte und landete bei 18,5 Prozent und zwei Sitzen (21 Prozent / vier Sitze). Das beste Einzelergebnis fuhr der designierte Bürgermeister mit 439 Stimmen ein. Jörn Fischer (CDU) hatte noch vor der Wahl auf ein Patt zwischen SPD und CDU getippt, aber gehofft, dass es keine Mehrheit für SPD und SSW geben wird.

Da es Unstimmigkeiten über die tatsächliche Einwohnerzahl der Stadt mit dem Land gibt, sank offiziell die Einwohnerzahl auf unter 2500. Damit gehören dem neuen Stadtrat nicht mehr wie bisher 17, sondern nur noch 13 Vertreter an, so kommen beispielsweise trotz Stimmengewinns weniger Sitze für die Sozialdemokraten zusammen.

In Mildstedt hat Bürgermeister Bernd Heiber als Spitzenmann der SPD mit 325 Stimmen auch das beste Einzelergebnis erzielt. Die SPD verbesserte sich von 41 um 3,2 Punkte auf nun 44,2. Die CDU kam auf 23,9 Prozent, dies ist ein Minus von 9,1 Prozent. Verluste verzeichnete auch die FDP, die von 12,4 um 4,2 Prozente auf genau 8,2 Prozent absackte. Gewinner der Wahl ist aber der AWN. Er legte um satte 10,1 Prozent von 13,6 auf 23,7 zu.

Bürgermeister Hans Hermann Paulsen in Drage, der zur Kommunalwahl als Einzelbewerber angetreten war, erreichte mit 105 Stimmen als Direktkandidat den Wiedereinzug in die Gemeindevertretung.

Das langjährige Zugpferd der Christdemokraten in Viöl, Bürgermeister und Amtsvorsteher Hans Jes Hansen trat diesmal nicht mehr zur Wahl an. Doch das hat seiner Partei nicht geschadet. Die CDU, die bereits 2008 genau 48,5 Prozent der Stimmen einfuhr, verbesserte sich um 0,95 Prozent auf nun 49,49 Prozent. Die Sozialdemokraten mussten Federn lassen. 3,6 Prozent Minus bedeuten nunmehr nur noch 20,91 Prozent gegenüber 24,5 im Jahr 2008. Die Wählergemeinschaft hingegen legte um 2,6 Prozentpunkte von genau 27 auf 28,6 Prozent zu.

Löwenstedts Bürgermeister Peter Thoröe hatte lange vor der Wahl angekündigt, ebenfalls nicht wieder antreten zu wollen. Seine Allgemeine Wählergemeinschaft verlor 7,1 Prozent und liegt nun bei 27,3 Prozent (2013 34,4 Prozent). Auch die Wählergemeinschaft Löwenstedt musste Federn lassen, 7,3 Prozent weniger als noch vor fünf Jahren bedeuten 30,12 Prozent. Eindeutiger Sieger ist die Offene Wählergemeinschaft Viöl. Ein sattes Plus von 14,3 Prozentpunkten brachten ihr 42,5 Prozent.

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