Badeaufsicht in Vollerwiek : Neue Unterkunft für die Badeaufsicht

Überall an der Küste sind die DLRG-Teams im Einsatz. In Vollerwiek sollen sie eine neue Unterkunft bekommen.
Überall an der Küste sind die DLRG-Teams im Einsatz. In Vollerwiek sollen sie eine neue Unterkunft bekommen.

Der Gemeinderat Vollerwiek entwickelte Baupläne für den Neubau der Badeaufsicht am Badestrand.

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18. Dezember 2017, 14:00 Uhr

Draußen Regen, drinnen rege Beratungen in der Sitzung der Vollerwieker Gemeindevertreter. 20 Minuten lang wurde über den Neubau des DLRG-Häuschen am Badestrand diskutiert. Dort wacht im Sommer die Badeaufsicht über die Gäste. Dazu sagte Bürgermeister Volker Holdack: „Da würden Kosten von 27.000 Euro auf uns zukommen. Ich habe beim Amt angefragt, ein Container würde 25.000 Euro kosten.“ Der stellvertretende Bürgermeister Sönke Dircks hatte ein Angebot über 14.800 Euro besorgt. Eine zusätzliche Holzverkleidung zum Preis von 4500 Euro wurde verworfen. Der offerierte günstige Angebots-Container ist vollverzinkt und seewassertauglich, so der Bürgermeister weiter. Er soll in rot-weiß lackiert werden. Der Container könnte innerhalb von sechs Wochen geliefert werden.

Ausführlich trug dann Amtsmitarbeiterin Hannelore Borchers die Haushaltsplanung für 2018 vor (siehe Infokasten). Er ist nicht ausgeglichen und weist im Ergebnisplan eine Lücke von 126.600 Euro aus.

Änderungen zum Bebauungsplan Nr. 4: Für das Wohngebiet im Ortskern verzichtet die Gemeindeführung einstimmig auf einige Vorschriften zu Dachaufbauten und Nebenanlagen, um das Gebiet attraktiver für Bauinteressenten zu machen. So sind jetzt auch Flachdächer und Carports mit Holzfassaden erlaubt. Eine Bushaltestelle wurde verlegt. Dazu Bürgermeister Volker Holdack: „Wir hatten bisher Buswartehäuschen in Holzbauweise – mir schwebt Edelstahl mit Plexiglas vor. Ich habe mal nachgefragt, so etwas kostet um die 5000 Euro.“ Er will sich um genaue Kosten bemühen.

Die Reparatur der beim Sturm beschädigten Badeplattform soll in Eigenleistung erfolgen – mit Zusage des Bürgermeisters: „Beim letzten Mal haben wir danach ordentlich gegessen – das war unser Lohn.“ Und dabei soll es auch diesmal bleiben.

Bei der 2. Änderung zur Hauptsatzung ging es vornehmlich darum, dass die Veröffentlichung von Bauplänen künftig auch im Internet unter der Adresse www.amt-eiderstedt.de erfolgt.

Einvernehmlich wurde das Sitzungsgeld für den Wahlvorstand bei der Kommunalwahl, das für den Verzehr gedacht ist, heraufgesetzt: von 30 auf 45 Euro. Und: der Gemeinderat wird kleiner: Nach der Wahl am 6. Mai 2018 beraten nur noch sieben statt bisher neun Kommunalvertreter.

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