Kirchenkreis Nordfriesland : Neue Synode nach neun Jahren

Der neue nordfriesische Kirchenkreis-Rat: Christina Kosmehl, Holger Asmussen, Heinke Mahrt, Henning Möller, Inke Thomsen-Krüger, Volker Schümann, Jürgen Jessen-Thiesen, Stefan Klocker, Ralf Büchner und Stefan Krüger (von links).
Der neue nordfriesische Kirchenkreis-Rat: Christina Kosmehl, Holger Asmussen, Heinke Mahrt, Henning Möller, Inke Thomsen-Krüger, Volker Schümann, Jürgen Jessen-Thiesen, Stefan Klocker, Ralf Büchner und Stefan Krüger (von links).

99 Mitglieder der neuen Synode stellen bei ihrer ersten Tagung personelle Weichen für den Kirchenkreis Nordfriesland.

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19. Februar 2018, 09:00 Uhr

In Breklum hat sich am Wochenende die neue Synode des Kirchenkreises Nordfriesland konstituiert. Sie wird für die kommenden sechs Jahre die Geschicke lenken, über Haushalts- und Stellenpläne entscheiden sowie inhaltliche Entscheidungen treffen. Insgesamt besteht sie aus 99 gewählten Mitgliedern, von denen zwei Drittel Ehrenamtliche sind.

Bei der ersten Synode standen Wahlen im Mittelpunkt. Das Präsidium der Vorgänger-Synode wurde bestätigt. Alter und neuer Präses ist Carl-Heinrich Feddersen aus Husum, seine Stellvertreter sind Pastor Andreas Raabe, ebenfalls Husum, und Karin Hartwig aus Garding. „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass es in den Synoden wieder eine anregende und wertschätzende Streitkultur gibt“, so Feddersen. Er wünschte sich, dass künftig auch mehr thematisch und an geistlichen Themen gearbeitet wird.

Wichtigstes Gremium der Synode ist der Kirchenkreis-Rat (KKR). Er trifft die Entscheidungen zwischen den Tagungen und tagt monatlich. Das kann schon mal drei bis fünf Stunden dauern, wie Propst Jürgen Jessen-Thiesen erklärte. Dem KKR gehören als Ehrenamtliche Christina Kosmehl (Westerland), Dr. Ralf Büchner (Aventoft), Prof. Dr. Stefan Krüger (Ostenfeld), Stefan Klocker (Husum), Heinke Mahrt (Drelsdorf) und Henning Möller (Husum) an. Als Mitarbeiter des Diakonischen Werks ist Volker Schümann vertreten, für die Pastorenschaft sind Holger Asmussen (Leck) und Inke Thomsen-Krüger (Oldenswort) dabei. Letztere wurde von den Synodalen zur Stellvertretenden Pröpstin des Bezirks Süd gewählt. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Gisela Mester-Römmer, die im nächsten Jahr in den Ruhestand geht. „Geborenes Mitglied“ des KKR ist Propst Jürgen Jessen-Thiesen.

Die Synode wählte zudem einen Finanz-Ausschuss, der auch als ein Gegenüber zum Kirchenkreis-Rat gedacht ist. Wer bereits im KKR ist, darf für den Finanzausschuss nicht antreten. Ihm gehören nun Jörn Jebsen (Hattstedt), Adelheit Marczinzyk (Diakonisches Werk Husum), Ralf Pehmöller (Kirchenkreis), Melf Albertsen (Immenstedt), Wolfgang Beushausen (St. Peter-Ording), Arndt Schultz (Husum) und Christoph Marschner (Rodenäs) an.

Weiter wurde ein Nominierungs-Ausschuss bestimmt: Er hat die Aufgabe, für künftige Wahlen Kandidaten zu finden und vorzuschlagen. Er besteht aus Peter Schuchardt (Bredstedt), Susanne Baum (Diakonisches Werk Husum), Heinke Mahrt (Drelsdorf), Dieter Paulsen (Bredstedt) und Ute Böttcher (Poppenbüll). Weitere Wahlergebnisse gibt es unter www.kirche-nf.de.

Die Synodalen waren von den Kirchengemeinde-Räten gewählt worden, die ihrerseits erst seit Dezember 2016 im Amt sind. Wegen verschiedener Fristen dauerte die Konstituierung einer neuen Synode fast 15 Monate, und die Legislaturperiode der Vorgängersynode hatte sich – bedingt durch die Nordkirchen-Fusion – von sechs auf fast neun Jahre verlängert.

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