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Husumer Nachrichten

21. August 2017 | 10:40 Uhr

Tourismus : Neue Strategie für Eiderstedt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

„Schatzsuche auf Eiderstedt“ war das Thema der sechsten „TZ im Dialog“. Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit zwischen Tourismus-Zentrale, Gemeinden und Institutionen.

„Schatzsuche auf Eiderstedt“ war der Titel des sechsten „TZ im Dialog“ der dritten Serie im Dünen-Hus in St. Peter-Ording. Wie sehr sich diese Veranstaltungsreihe der Tourismus-Zentrale (TZ) St. Peter-Ording für die Halbinsel Eiderstedt mit Tönning und Friedrichstadt entwickelt und auch etabliert hat und welchen Wert sie für diese Region an der Westküste besitzt, zeigte sich wieder deutlich. Mit 55 Teilnehmern, darunter viele auch aus den Dörfern von Westerhever bis Welt und Vollerwiek, war die Landschaft sehr gut vertreten.

Wer auf Eiderstedt Schätze heben will, muss kommunizieren. Das wurde auf der Veranstaltung deutlich. Und das bedarf einer konzertierten Aktion. So ist innerhalb der TZ St. Peter-Ording eine Stelle geschaffen worden, deren Arbeitsfeld die Wahrnehmung der Aufgaben und Interessen für die Lokale Tourismus Organisation (LTO) St. Peter-Ording/Eiderstedt ist. Der LTO gehören heute bereits siebzehn Gemeinden und Städte an.

Damaris Krebs hat die Stelle der Marketingassistenz seit mehr als einem Jahr inne und unterstützt Constanze Höfinghoff bei ihrer Arbeit. Rund 60 Termine hat sie seit Mitte April 2016 bei regionalen Partnern auf der gesamten Halbinsel wahrgenommen. Darunter befinden sich zahlreiche Adressen und Betriebe, wie unter anderem der Landladen Kühl, das Nabu-Zentrum im Katinger Watt, das Haus Peters in Tetenbüll und die „SpinnWebKate“ in Poppenbüll. Aus diesem mit „Damaris on Tour“ betitelten Vorhaben ist mit Caro Kühn und Torsten Kress in Tönning, Kati Marggraf und Heike Hansen in Garding sowie Anke Stecher in Friedrichstadt und seit einem halben Jahr mit Lucia Klein vom Nationalparkamt ein gut funktionierendes lokales Kommunikationsnetzwerk entstanden. Dazu gehören auch die Tourismusvereine, Bürger der Orte sowie die Bürgermeister und Vereine.

Jedes Dorf hat unter dem Titel „Eiderstedter Erlebnisdörfer“ einen passenden Beinamen erhalten – zum Beispiel „Das neugierige Dorf“, „Die Zwergengemeinde“ oder „Die Gemeinde der Köge“. Ab Sommer 2017 soll die neue Internetseite für Eiderstedt online gehen, auf der auch die Erlebnisdörfer ansprechend präsentiert werden. Seit Anfang des Jahres arbeiten Damaris Krebs von der LTO und Nils Stauch von der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording intensiv an der Entwicklung und Fertigstellung des Internetauftritts. Die neue Website für Eiderstedt wird der Gestaltung der Internetseite von St. Peter-Ording www.st-peter-ording.de weitestgehend entsprechen und als selbstständige Seite funktionieren.

Nils Stauch gewährte den Anwesenden einen ersten exklusiven Einblick auf die neue Seite, die zukünftig unter www.spo-eiderstedt.de aufrufbar sein wird. Ob kleiner oder großer Ort – sie werden alle auf der neuen Internetseite ansprechend mit großformatigen Fotos, Texten, Hinweisen und Buchungsmöglichkeiten von Unterkünften vertreten sein.

Das Fazit der LTO St. Peter-Ording / Eiderstedt ist sehr positiv: „Stimmung hervorragend, Kommunikation funktioniert, Vertrauen wächst, hohe Motivation, Lust auf Zusammenarbeit. Und: Die Veranstaltungsreihe ‚Erzähl mir was …‘ an verschiedenen Eiderstedter Orten und Stätten im Herbst sowie der ‚Kulturhimmel‘ an Himmelfahrt in St. Peter-Ording sind ein guter Weg.“ Die im vergangenen Jahr geschaffene Naturerlebniswoche mit Nationalparkamt und -häusern wird dieses Jahr vom 19. bis zum 24. Juni stattfinden.

„Marktforschung ist immens wichtig“, erklärte Constanze Höfinghoff. St. Peter-Ording und Eiderstedt profitieren gemeinsam. Das belegte eine Reihe von Zahlen. Gerade die Gäste in den Dörfern sowie aus Tönning und Friedrichstadt zeigen sich besonders mobil hinsichtlich der Ausflugsintensität gemessen an der Zahl der Aufenthaltstage und bringen Kaufkraft mit. So wichtig die Online-Kommunikation auch ist – ganz ohne Printmedien geht es nicht. „Wir drucken aber nur das, was der Gast wünscht und was abgefordert wird.“ Dazu gehört der Veranstaltungskalender mit einer Gesamtauflage von 125.000 Exemplaren pro Jahr. In ihm vermarktet sich die Region in den neun Ausgaben gemeinsam.

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