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Gesunde Finanzen : Neue Straße für das Baugebiet

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Gemeindevertretung Oster-Ohrstedt hat einen Namen für die neue Zuwegung zum Neubaugebiet gefunden: Am Dörpshuus. Ärgerlich: Im Kindergarten ist ein Fehlbetrag von 60.000 Euro aufgelaufen.

Nicht immer sind Beschlüsse des Gemeinderates so deutlich zu sehen, wie derzeit am Dörpshuus in Oster-Ohrstedt. Dort entsteht eine neue Zufahrt. Sie verbindet die Hauptstraße mit dem Neubaugebiet Schaar. Bereits Anfang des Jahres hatte sich der Gemeinderat unter Leitung von Bürgermeister Michael Bartels mit diesem Vorhaben intensiv beschäftigt und vor wenigen Monaten beschlossen. Die Arbeiten kommen gut voran, berichtete der Gemeinde-Chef. Jeden Mittwoch finde vor Ort eine Baubesprechung statt.

Das Baugebiet Schaar umfasst sechs Baugrundstücke. Fünf davon erhalten somit eine direkte Verbindung zur Hauptstraße. Ein weiteres Grundstück wird über den Ahrenviöler Weg angeschlossen. Die neue Straße erhält auch einen Gehweg. Doch eine Straße benötigt auch einen Namen. Das Gremium war sich sehr schnell einig. Die Gegebenheiten vor Ort gaben den Ausschlag. „Ich schlage vor, die Verbindungsstraße Am Dörpshuus zu nennen“, lautete der Vorschlag des Gemeinde-Chefs. Einstimmig stimmte der Gemeinderat dieser Empfehlung zu.

Zu den Gästen der Gemeindevertreter-Sitzung gehörten diesmal auch wieder Ingenieur Hansjörg Brunk und David Saura Blasco vom Ingenieurbüro eff-plan in Jübek. Sie legten einen überarbeiteten Entwurf vor. Dabei geht es um eine Tischlerei und eine Kfz- Werkstatt. Die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange sei bereits abgeschlossen, berichtete Saura Blasco. So beabsichtigt die Tischlerei die Vergrößerung der Produktionshalle. „Ziel ist es, den Bestand des Unternehmens zu sichern“, so Bartels. Nach kurzer Beratung wurde der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss einstimmig abgesegnet.

Ein weiteres Bauvorhaben betrifft die Backensholzer Hofkäserei. Dort soll ein neues Besucherzentrum sowie ein Wohnhaus für die Betriebsleitung errichtet werden. Hierfür musste der Flächennutzungsplan für das Sondergebiet geändert und auch der Bebauungsplan aufgestellt werden. Für beide Vorhaben gab das Gremium grünes Licht. Grund für das Bauvorhaben seien die stetig steigenden Besucherzahlen und die Erhöhung der Produktion. Als Ausgleichsfläche ist eine Obststreuwiese vorgegeben worden. Außerdem ist ein großer Parkplatz mit Spielplatz in die Planungen mit aufgenommen worden.

Vom Kirchenamt erhielt die Gemeinde eine Rechnung. Dabei geht es um die Abrechnung des Kindergartens. Daraus ergibt sich ein Fehlbetrag von gut 60  000 Euro, den sich die Gemeinde mit Wester-Ohrstedt teilen wird. „Wir werden nicht herumkommen, diesen Betrag zu zahlen“, stellte der Bürgermeister klar. Machte aber auch deutlich, dass eine Untersuchung folgen müsse, wie es dazu gekommen ist.

Der Jahresabschluss für 2013 brachte es an den Tag. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir richtig Geld haben und müssen somit niemanden fragen, ob wir Geld ausgeben dürfen.“ Dem vorliegenden Bericht zufolge kann die Gemeinde auch in den kommenden Jahren mit einem satten Plus im Haushalt rechnen.

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