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Sportentwicklungsplan : Neue sportliche Vorsätze

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Sozialausschuss Bredstedt empfiehlt, die Reihenfolge der Prioritäten zu ändern. Der Zustand der Trainingsanlagen ist insgesamt gut.

shz.de von
erstellt am 14.Nov.2017 | 13:01 Uhr

Über die sportlichen Fortschritte habe sich Professor Dr. Jens Flatau von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der das Projekt betreute, gefreut: „Er hat noch nie erlebt, dass ein Sportentwicklungsplan auch umgesetzt wird“, wiederholte Christian Schmidt, der zum ersten Mal den Sozial- und Kulturausschuss Bredstedt als Vorsitzender leitete, die Worte des Projektleiters.

Das Lob beziehe sich vor allem auf die Fertigstellung des Lauf- und Walkingpfades Quickhorn. Die Wege seien gerade und Molen am Rand sorgen dafür, dass das Regenwasser ablaufen kann, berichtete Bürgermeister Knut Jessen.

Auch der Radweg, der Kilometer lang durch die Reußenköge führt, sei parallel zum Entwicklungsplan fertiggestellt worden. Von den Sportplätzen sei auch der zweite Übungsplatz gesandet worden, sodass bereits ein paar Stunden nach starken Regenfällen, wieder darauf gespielt werden kann. „Die Fußballer sagen, der Rasen ist besser als in Breklum“, so Jessen.

Aus dem Sportentwicklungsplan wurde eine Prioritäten-Liste mit fünf Punkten entwickelt. Über die ersten drei, diskutierte der Ausschuss: Mitglied Kay-Peter Christophersen merkte an, den geplanten 1,2 Kilometer langen Fitness-Parcour um die gesamte Sportanlage auf Platz eins zu legen, da dieser am schnellsten umsetzbar sei. „Der Aufwand und die Kosten dürften nicht so groß sein“, stimmte auch der Bürgermeister zu. Auf diesem Parcour könnten die Handballer beispielsweise während ihrer Saisonvorbereitung ihr Konditionstraining absolvieren.

Auf dem dritten Platz liegt ein mögliches Multifunktionsfeld. Die Harald-Nommsen-Halle ist ausgelastet. Um dem Bedarf nach einem weiteren Platz für Sportarten wie Badminton, Basket- oder Floorball nachzukommen, wird über ein Multifunktionsfeld nachgedacht. Jessen schlug nun vor, die große Rasenfläche hinter der Halle für diese Zwecke vorzumerken, damit sie nicht für andere verplant wird. „In den nächsten Jahren können wir die Fläche dann für Trendsportarten weiterentwickeln.“

Eine Möglichkeit wäre auch, eine Halle über das Multifunktionsfeld zu bauen. Die im Entwicklungsplan vorgestellten Varianten kosten zwischen 350 000 bis 660 000 Euro. „Es liegt im Bereich des Möglichen. Wir Bredstedter sind nicht größenwahnsinnig“, so der Bürgermeister zur Umsetzung der Pläne.

Auf dem zweiten Platz der Prioritätenliste setzten die Mitglieder die Sanierung des Springerbeckens. „Generell sind wir sehr gut aufgestellt, das waren wir auch schon vor dem Entwicklungsplan“, so Schmidt.

Dem Empfehlungsbeschluss, das Multifunktiosnfeld und auch die Änderung der Prioritätenliste anzunehmen, stimmte das Gremium einstimmig zu. Außerdem empfehlen die Ausschussmitglieder, kein weiteres Geld mehr in die BGS-Sportanlage zu stecken und die Fläche anderer Nutzung zur Verfügung zu stellen. Wenn ein geeigneter Käufer für die Fläche gefunden wird, schließen sie einen Rückbau der Sportanlage nicht aus.

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