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Angebot Für Kinder : Neue Spiellandschaft geplant

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Tönnings Bürgermeister kündigt Ersatz für die Seilbahn auf dem Spielplatz am Badestrand an. Die ersten Geräte sollen in drei bis vier Wochen stehen. Auch die Sanierung des Wegs auf dem Eiderdeich geht voran. Insgesamt müssen 800 Meter bearbeitet werden.

Gerüchte setzen sich meist schneller durch als Fakten. Tönnings Bürgermeister Frank Haß räumte in der Sitzung des Tourismus-Aussschusses mit dem Stadt-Gemunkel auf. „Der Spielplatz am Badestrand wird entgegen falscher mündlicher und schriftlicher Darstellungen nicht abgebaut. In Facebook ist dummes Zeug verbreitet worden. Niemand hat sich bei uns informiert“, stellte er klar. Nur die Seilbahn sei demontiert worden. Die habe der Prüfer vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) moniert. „Wenn in einem Prüfbericht steht, dass gegen ein Spielgerät Sicherheitsbedenken bestehen, lasse ich es, egal zu welcher Jahreszeit, sofort abbauen. Ich halte meinen Kopf nicht dafür hin, wenn etwas passiert“, so Haß. Da die Stadt nicht einfach im Baumarkt Ersatz beschaffen könne, sondern nur bei einem zertifizierten Fachunternehmen, dauere es allein durch die zu treffende Auswahl entsprechend länger. Für die entsorgte Seilbahn werde nun nach Abstimmung mit allen Gremien eine Spiellandschaft mit 23 Spielfunktionen und -möglichkeiten für Kinder aller Altersklassen installiert. Wegen der individuellen Gestaltung muss sie vom Hersteller produziert werden. „Die ersten Geräte sollen in drei bis vier Wochen stehen, restliche später“, so der Bürgermeister. Der Spielplatz werde damit erheblich aufgewertet. 40 000 Euro investiere die Stadt dafür. Der Runde Tisch habe bereits signalisiert, sich zu beteiligen. „Danke dafür und für viele andere Dinge. So wird das ein Gemeinschaftsprojekt“, erklärte der Stadt-Chef. Die Sicherheit der acht in der Stadt vorhandenen Spielplätze habe oberste Priorität. Alle Geräte werden wöchentlich geprüft und gewartet. Ein Bauhof-Mitarbeiter habe die Qualifikation zum Spielplatz-Kontrolleur. Einmal jährlich schaue der TÜV-Prüfer vorbei, und der lege hohe Maßstäbe an.

Die Sanierung des Deichwegs, so Haß weiter, sei in vollem Gang. „Die barrierefreie Zuwegung zum Hotel Fernsicht ist fertiggestellt.“ Die Firma arbeite sich nun in Richtung Schwimmbad voran und schaffe pro Tag etwa 20 bis 25 Meter. Insgesamt sind es 800 Meter. Im Haushalt sind 50 000 Euro veranschlagt worden. „Damit werden wir wohl nicht auskommen“, so Haß. In dieser Woche soll nun das Toilettengebäude im Schlosspark abgerissen werden. Der Neubau mit moderner Technik soll bis Ende Oktober stehen. Bis dahin wird ein WC-Wagen aufgestellt.

Kritik gab es von Zuhörer-Seite am Programm des Hafengeburtstages im vergangenen Monat. Viele Gäste, so der Einwand, hätten mehr Action und eine Festmeile, wie sie überall geboten werde, erwartet. Tourismus-Direktor Torsten Kreß setzte dagegen: „Viele Ehrenamtler haben ohne Etat etwas Gutes getan und den Geburtstag gebührend ausgerichtet. Auch Sponsoren haben geholfen. Der Hafen gehört dem Land, und das hat keine Mittel.“ Hätte die Stadt, so ergänzte der Bürgermeister, das Fest angesichts des Haushaltsdefizites von rund zwei Millionen Euro finanziert, wäre der Antrag auf Kostenausgleich beim Ministerium nicht sonderlich gut angekommen. Das Programm, so Kreß, habe die Historie des Hafens und Tönnings in den Mittelpunkt gerückt. Das Packhaus-Festival sei gut angekommen. Für Gästeansturm hätten auch weitere Veranstaltungen gesorgt, wie Ostereiermarkt, Krabbenpul-Abende, Mondscheinkino und die Open-Air-Konzerte auf dem Marktplatz. „Keiner macht das besser wie unsere Ehrenamtler“, lobte Kreß. Sein Mitarbeiter-Team unterstütze bei immerhin 28 Veranstaltungen. Beim Weihnachtsereignis werde es themenmäßig etwas Neues geben.

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