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Nach Föhr und Amrum : Neue Fähren – weniger Beschwerden

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Dank der beiden neuen Fähren transportiert die Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) mehr Fahrzeuge, und es gibt kaum noch Beschwerden. Allerdings sinkt die Zahl der Gäste schon im dritten Jahr nacheinander.

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erstellt am 03.Jun.2015 | 16:00 Uhr

Im dritten Jahr in Folge ist die Zahl der beförderten Personen bei der Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) rückläufig. Gegenüber dem Vorjahr wurden 2014 knapp ein Prozent weniger Gäste nach Föhr und Amrum transportiert. Unzufrieden ist Reederei-Chef Axel Meynköhn angesichts knapp 1,72 Millionen beförderter Menschen mit dem Jahresergebnis dennoch nicht: „Betrachtet man den Zehn-Jahres-Zeitraum, sind die Abweichungen moderat.“ Gestiegen ist dagegen die Zahl der beförderten Fahrzeuge. Mit 300.000 Autos und 36.500 Lastwagen, die auf die Inseln transportiert wurden, lag man jeweils über dem Niveau des Vorjahres. Die Gründe für das höhere Aufkommen vermutet Meynköhn in der „deutlich verbesserten Kapazität der beiden neuen Schiffe“. Die habe eine neue Nachfrage generiert, denn während die alten Fähren mit 40 bis 45 Autos fuhren, sind es heute jeweils 70. „Die Lage hat sich mit diesen Schiffen entspannt, Beschwerden, dass kurzfristig kein Autoplatz gebucht werden kann, sind selten geworden.“ Dass die Steigerung nicht ausreicht, die rückläufigen Personenzahlen zu kompensieren, betont der WDR-Chef. Er erwartet im Hinblick auf die Querelen zwischen der Stadt Wyk und der Föhr Tourismus GmbH sowie Versäumnisse beim Fremdenverkehr auf der Insel in den zurückliegenden Jahren kurzfristig auch keine Änderung zum Positiven: „Ich sehe keine Entwicklung, wenn in Sachen Angebot und Infrastruktur nichts passiert. Solange werden wir im unteren Drittel der Zweiten Bundesliga spielen, wobei ich Föhr momentan für abstiegsbedroht halte.“

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