zur Navigation springen

„Green Screen“ für den Nachwuchs : Natur pur auf der großen Leinwand

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Schulkinowoche des Internationalen „Green-Screen“-Festivals kommt nach Husum. Lehrer können ihre Klassen für einen der acht Filme im Kino-Center anmelden.

shz.de von
erstellt am 10.Mär.2015 | 08:00 Uhr

Natur zieht immer: Die jährlichen Vorführungen des „Green Screen“-Filmfestivals stoßen jedes Mal auf große Resonanz. Im vergangenen Sommer waren mehr als 200 Leser der Einladung der Husumer Nachrichten gefolgt. Und mit der Schulkinowoche kommt „Green Screen“ am Dienstag, 24. März, nun auch wieder zu den Schulkindern der Storm-Stadt. Im Kino-Center auf der Neustadt werden acht herausragende Naturfilme mit besonderem pädagogischen Wert gezeigt. Lehrer aller Schularten in der Region können ihre Klassen anmelden und Karten reservieren. „Green Screen“ führt die Schulkinowoche zudem in Heide, Flensburg, Rendsburg und Kiel durch. Wie im vergangenen Jahr werden wieder mehr als 3000 Schüler erwartet.

„Unsere Kinder sind die Naturschützer von morgen.“ Mit diesem Wahlspruch hat die Naturfilm-Legende Heinz Sielmann den Auftrag verbunden, Kinder an die Natur heranzuführen, ihre Schönheit zu vermitteln und das Interesse für ihren Schutz zu wecken. Bei „Green Screen“, das jährlich 25  000 Zuschauer anzieht, sehen jedes Jahr mehr als 6000 Kinder faszinierende Naturdokumentationen und diskutieren mit Filmemachern und Wissenschaftlern über den Artenschutz, unser Verhalten als Konsumenten und andere Themen des Naturschutzes.

Das Programm der diesjährigen Schulkinowoche reicht von „Die Rückkehr der Raubtiere“ über „Wilder Planet – Vulkane“ bis zum Film „Billig, billiger, Banane“. Nach den Vorführungen diskutieren Experten mit den Schulkindern über die biologischen, ökologischen und sozialen Themen der Filme.

Filmbesprechungen mit Altersempfehlungen, Inhaltsbeschreibungen und einer Filmbewertung können im „Green Screen“-Büro angefordert oder von der Homepage www. greenscreen-macht-schule.com heruntergeladen werden. Die Beschreibungen erleichtern die Auswahl der Filme und geben Anregungen für die Weiterarbeit im Unterricht. Diese Filme werden gezeigt:

>„Billig, billiger, Banane – ein Lebensmittel wird verramscht“ zeigt, zu welch dramatischen Folgen die Preispolitik für Arbeiter und Umwelt in Lateinamerika führt. Bio- und Fairtrade-Produkte könnten Abhilfe schaffen (ab 7. Klasse).

>„Die Rückkehr der Raubtiere – Wolf, Luchs und Bär auf dem Vormarsch“ stellt die Frage: Wie viel Wildnis wollen wir? Eine spannende Reportage um Artenvielfalt einerseits und Vorbehalte und Ängste andererseits (ab 5. Klasse).

>„Die Tricks der Pflanzen – tödliche Fallen“ zeigt als Beitrag für den Biologie-Unterricht Erfindungsreichtum und Täuschungsmanöver fleischfressender Pflanzen in faszinierenden Bildern (ab 3. Klasse).

>„Geheimnisvoller Garten – Frühlingserwachen“ erklärt den naturnahen Garten vor der Haustür als Paradies für seltene oder sogar bedrohte Arten (ab 1. Klasse).

>„Kleiner Langschläfer hellwach – die Haselmaus“: Sie ist selten, extrem scheu und nachtaktiv. Zwei Naturexperten erforschten ein Tier, das wenige kennen (ab 1. Klasse).

>„Saubere Energie – das falsche Versprechen“ – ein Film, der kontroverse Diskussion provoziert. Rechnet sich Europa in der Klimabilanz sauber, während in Brasilien und Indonesien der Regenwald für Agrarflächen weicht, die bei uns etwa durch den Maisanbau fehlen? (ab 7. Klasse).

>„Superhirne im Federkleid“ zeigt, dass bestimmte Vögel über einen technischen Verstand verfügen, komplexe Zusammenhänge verstehen und Werkzeuge einsetzen – originelle Tests lassen staunen (ab 3. Klasse).

>„Wilder Planet – Vulkane“: Vulkane faszinieren und bedrohen. Wie funktionieren sie und was bewirkt ihren Ausbruch? Der spannende Film beschäftigt sich mit den zerstörerischen Kräften unseres Planeten (ab 5. Klasse).

Reservierungen bei Kerstin Borowski unter Telefon 04351/ 476491, Fax 04351/476836 oder per E-Mail an ticket@ greenscreen-festival.de.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen