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Wasser-Pumpgun gegen Videowagen : Nasser Angriff auf zivile Polizeistreife

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Da hatten sich drei Schüler in einem Kleinwagen das falsche Opfer ausgesucht: In dem von ihnen bespritzten Auto saßen Polizisten.

Damit hatte die Polizei-Crew im zivilen Videowagen nicht gerechnet: Als die Beamten vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Nord, Fachdienst-Bezirk Husum, in der City der Storm-Stadt unterwegs waren, wurden sie aus einem hinter ihnen fahrenden VW Lupo beschossen – mit einer Wasserladung aus einer Spielzeug-Pumpgun. Die jungen Leute im Lupo amüsierten sich zunächst königlich über ihren Streich, wie im Rückspiegel zu erkennen war: „Alle drei lachten und hatten offensichtlich Spaß an der Aktion – bis sie in der Heckscheibe unseres Zivilwagens die Aufforderung ,Stopp Polizei‘ entdeckten“, berichtet Polizeihauptkommissar Stefan Kurella.

Das habe einen „schlagartigen Stimmungswechsel“ verursacht: Gute Laune und die „Tatwaffe“ seien verschwunden und bis zur Kontrolle sei mit ernster Miene diskutiert worden. „Die drei Schüler zeigten sich aber einsichtig und entschuldigten sich für ihr Verhalten“, so Kurella weiter. Dieses sei nicht unbedenklich gewesen, denn die noch unerfahrene 20-jährige Fahrerin des Lupo sowie möglicherweise auch andere Verkehrsteilnehmer hätten von dieser Aktion so abgelenkt werden können, dass eine gefährliche Situation im Straßenverkehr entstanden wäre. Dennoch beließen es die Beamten bei einer mündlichen Verwarnung.

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erstellt am 19.Sep.2014 | 13:30 Uhr

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