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Live im Speicher Husum : Nach dem Album ist vor dem Album

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Torpus & The Art Directors stellen ihre neue Platte vor – und wollen danach gleich wieder in „Klausur“ gehen. Am Freitag, 24. April, kommt die Hamburger Band mit nordfriesischen Wurzeln in den Husumer Speicher.

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erstellt am 23.Apr.2015 | 16:00 Uhr

Gegründet wurde Gegründet wurde die Country-Folk-Band Torpus & The Art Directors 2009 als Soloprojekt von Sönke Torpus. Der lebt heute in Hamburg, stammt aber ursprünglich aus Niebüll. Mit ihrem neuen Album „The Dawn Chorus“ ist die Band derzeit auf Tour, spielt am 24. April im Husumer Speicher. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr.

Früher hießen Bands Beatles oder Stones, heute Clickclickdecker, Vierkanttretlager oder Torpus & The Art Directors. Was hat es mit diesem Namen auf sich?

Der Name ist weniger ein ausgedachter Name als eine Geschichte, die sich so entwickelt hat. Mein Nachname ist Torpus, ich habe alleine als Singer/Songwriter dieses Projekt gestartet. Nach und nach kamen alte Freunde und vorige Bandkollegen dazu. Da wir die komplette visuelle Umsetzung – Covergestaltung von Platten, Poster, T-Shirts, Homepage etc. – selbst machen, hat sich irgendwann der Bandname „Art Directors“ entwickelt.

Sie sagen, die Stadt, also Hamburg, sei die wichtigste Inspirationsquelle für Ihre Texte. Wieso?
Weil mich Menschen inspirieren, zu texten. Ich lass’ mich gerne durch die Stadt treiben, um Menschen zu beobachten. Hier und da kommt dann ein Gedanke, der mir interessant genug scheint, einen Text darüber zu schreiben.

Aber entstanden ist Ihr neues Album „The Dawn Chorus“ in Nordfriesland. Warum?
Viele der in der Stadt gesäten Gedanken haben in meiner Heimat Nordfriesland die Zeit und Ruhe gefunden, um zu wachsen. Für das Schreiben von Melodien zum Beispiel brauche ich absolute Ruhe und am besten keinen anderen Menschen in meiner Nähe – das geht in Nordfriesland wesentlich leichter als in der Stadt.
Speicher-Geschäftsführerin Noren Fritsch nennt den Song „Two Hearts“ eine Hommage an Nordfriesland. Wie kam es zu dem Stück?
Das ist eines der ältesten Lieder, das uns auch live schon lange begleitet. Bandmitglied Melf Petersen hat es schon vor zirka fünf Jahren geschrieben. Thema sind eigentlich auch hier die Unterschiede zwischen Menschen und wie trotz anderer Interessen oder Gedanken ein Zusammenleben funktionieren kann – in diesem Fall am Beispiel von Nordfriesland, weil wir dazu den größten Bezug haben.

Ihr voriges Album haben Sie als „ein Suchen“ bezeichnet. In „The Dawn Chorus“ haben Sie sich gefunden. Was ist passiert?
Erst mal sind wir alle zwei Jahre älter geworden  .  .  . Auch als Band sind wir in dieser Zeit stärker zusammengewachsen und haben an dem Album intensiver als Gruppe gearbeitet als an dem Vorgänger. Allerdings ist auch dieses „Finden“ bei uns eher von kurzer Dauer, da wir schon jetzt an das nächste Album denken und ich nach der Tour mit dem Schreiben weitermachen werde. Ein großer Reiz liegt für uns darin, sich nicht auszuruhen, sondern weiterzumachen und sich weiterzuentwickeln.

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