Bordelumer Ringreiter : Nach 27 Jahren endlich König

Stolzer König: Kurt Klindt-Beckmann. (hn)
Stolzer König: Kurt Klindt-Beckmann. (hn)

Feldführer Kurt Klindt-Beckmann behielt beim Wettkampf die Nerven.

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23. Juni 2009, 12:05 Uhr

Bordelum | Unter den Klängen der Feuerwehrmusikkapelle Bordelum holten die Bordelumer Ringreiter ihren letztjährigen König Karl-Heinz Quandt in Sterdebüll ab. Nach einem Imbiss führte der Umzug über die Dorfstraße zum Festplatz. Unter den 27 Aktiven waren - sehr zur Freude des Vorstandes - drei "Neue" dabei.

Insgesamt erzielten die Reiter gute Ergebnisse. Auch die Neulinge waren schon weiter oben in der Ergebnisliste zu finden. Beim K.-o.-Pokal entwickelte sich unter den beiden letzten Reitern, dem Feldführer Kurt Klindt-Beckmann und Alfred Möller, ein spannendes Duell, das erst nach etlichen Durchritten und guten Leistungen Vereinsmitglied Alfred Möller für sich entscheiden konnte. Kurt Klindt-Beckmann ließ sich aber von der Niederlage nicht entmutigen und zeigte beim anschließenden Königsreiten, dass heute sein Tag war. Auch nach dem zweiten Ring behielt er die Nerven. In den vorausgegangenen Jahren war dies nicht der Fall gewesen. Mehrfach hatte Klindt-Beckmann relativ schnell zwei Königsringe gehabt, war dann aber am dritten Ring gescheitert. Die Zuschauer jubelten dem neuen König zu. Der hielt aber seine Begeisterung zurück, bis auch der letzte Anwärter für die Königswürde den dritten Ring nicht getroffen hatten. Dann aber ließ er seiner Freude freien Lauf. 27 Jahre hatte er darauf gewartet. Doch nun war er - endlich - König! Adjutanten wurden Olaf Petersen mit 42 und Jan Sönksen mit 39 Ringen. Das Fest klang im Landgasthof "Sterdebüll" mit toller Musik und einem sehr glücklichen König aus.

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