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Husumer Nachrichten

20. Oktober 2017 | 16:58 Uhr

Musikfans genossen den Folk op Nedderwatt

vom

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Treia | "Es ist toll, aber größer sollte es nicht werden", war das Resümee von Inge und Uwe Horn, die ihren Garten für "Folk op Nedderwatt" zur Verfügung gestellt hatten. Es war die elfte Veranstaltung dieser Art, und es tummelten sich 200 Besucher auf dem Grundstück. Neben den Plätzen im Zelt wurden auch die idyllischen Sitzecken im Garten gern genutzt.

Frank Wölffel aus Hollingstedt debütierte überzeugend mit Gitarre und Stimme, alte Hasen wie Wolfgang Langschwager und Klaus Schaub wussten mit Balladen zu gefallen. Der Irish-Folk-Workshop vom Hof Akkerboom in Kiel ließ fetzige Reels und Riggs erklingen. Zur Sache ging es bei Torsten Ebeling, Jan Sass und einer jungen Snare-Drum-Spielerin. Die schottische Highland Bagpipes in Verbindung mit einer toll gespielten Snare Drum zeigten ihr virtuoses Können. Die Zuschauer sparten nicht mit Beifall. Das Trio "Folk di watt" erschien in neuer Besetzung. Neben Volker Schroeren und Uwe Horn

spielte Inken Lau mit der Flöte auf. Plattdeutsche Texte über den Titanic-Untergang, die Liebesgeschichte um Annelie, die sich als Kuh entpuppte, sowie ein Lobgesang auf die Mitglieder der Hamburger Schietgängs sorgten für Heiterkeit. Höhepunkt: eine Tanzformation aus Norwegen. 19 Mitglieder waren aus dem 2537 Kilometer entfernten Finsnes angereist. Der Ceilidh Dance Workshop vom Hof Akkerboom zeigte seine Art des irischen Tanzes. Als die beiden Gruppen Gemeinsames entdeckten, war die Tanzfläche schnell gerammelt voll. Auch das Publikum wurde mit einbezogen.

Nach fünf Stunden vielseitigen Programms kamen dann die Sessionsspieler zu ihrem Recht.

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