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Soli-Party im Speicher : Musik so vielfältig wie das Publikum

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein voller Erfolg war die Soli-Party im Speicher. 20 Teilzeit-Discjockeys sorgten fünf Stunden lang dafür, dass die Tanzfläche niemals leer war.

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2015 | 09:00 Uhr

Das Team des Speichers hat am Sonnabend wieder einmal das gemacht, was es am besten kann: Menschen zusammenbringen. So standen bei der Soli-Party im Kulturzentrum am Hafen hunderte Menschen dicht gedrängt zusammen – lachend, tanzend, plaudernd. Dem Alter waren dabei keine Grenzen gesetzt, Jugendliche waren ebenso auf der Tanzfläche anzutreffen wie 60-Jährige; gestört hat das niemanden. Denn so vielfältig, wie das Publikum sich zeigte, waren auch die Disc-Jockeys und ihre Musikstile.

Das Konzept der Soli-Party ist ganz einfach: 20 Teilzeit-Discjockeys waren eingeladen, um je 15 Minuten lang ihre tanzbare Lieblingsmusik aufzulegen. So kam es dann auch vor, dass Titel wie „Soul Man“ und der 80er-Jahre-Hit „Come on Eileen“ dicht aufeinander folgten – und zwischendurch lief Kraftklub. Was im ersten Moment merkwürdig klingt, erwies sich in der Realität als genialer Schachzug. Denn gefiel einem die Musik einmal nicht so gut, sah es nach einer Viertelstunde schon wieder ganz anders aus.

Ab 21 Uhr standen nacheinander Gerd Beliaeff, Lars Christensen, John von Eitzen, Gary Funck, Jan Hahn, Holger Hasche, Bernd Hoffmann, Franziska Horschig, Burkhard Jansen, Jens Kiesbye, Jan Kobarg, Hannah König, Luca Krahnen, Peter Martensen, Kai-Uwe Müller, Anni Pauls, Angela Reinhard, Kai Stuhr, Anja Szczesinski, Friedel Twenhöven, Lasse Weinbrandt und natürlich auch Speicher-Geschäftsführerin Noren Fritsch selbst am Mischpult. Fünf Stunden lang konnte das Publikum auf diese Weise einen außergewöhnlichen Musikabend genießen. Und mit ihrem Eintrittsgeld trugen die Besucher der Soli-Party zum Erhalt der Kultur-Einrichtung bei, die in ganz Nordfriesland Strahlkraft besitzt.

Wer es lieber etwas ruhiger angehen wollte, konnte sich einen Platz in der Sitzecke oder an einem Stehtisch suchen. Und dass ein Disc-Jockey gar nicht ankam, das gab es nicht. Nicht im Speicher, nicht bei so einem bunt gemischten Publikum. Auf der Tanzfläche jedenfalls herrschte keinen Moment lang Leerstand. Nicht einmal, als zwischendurch die Musik kurz ausfiel. Da wurde sich unterhalten und wenig später ging es schon weiter. Das blieb dann aber auch die einzige Musikpause an diesem langen Abend.

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