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Husumer Jugendherberge : Modernes Haus für junge Leute

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Idealer Ausgangspunkt zur Entdeckung der Nordseeküste: Die Husumer Jugendherberge wurde saniert und verschönert. 700.000 Euro investierte das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Nordmark.

Um in der Husumer Jugendherberge weiter eine hohe Gästezufriedenheit zu erzielen und so auch die ohnehin schon guten Übernachtungszahlen halten und weiter ausbauen zu können, investierte das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Nordmark rund 700.000 Euro in den Umbau und die Renovierung des Hauses in der Schobüller Straße.

Während einer kleinen Feierstunde präsentierten die Herbergseltern Erika und Thomas Eisenack die neu gestalteten Räumlichkeiten. Herzstück der größten Umbaumaßnahme der vergangenen 80 Jahre ist der neue Buffetbereich, der dort entstanden ist, wo früher die Spülküche war. „In einer Art Einbahnstraße können sich hier die Gäste nun selbst bedienen“, erläuterte Thomas Eisenack. Bei dieser Gelegenheit würden sie sich auch näher kommen. Die Empfangshalle wurde ebenfalls neu gestaltet.

Ein Großteil der Investitionen sei in den Brandschutz und die Sicherheitsmaßnahmen geflossen, erläuterte Jörg Lippert vom Architektenbüro Janiak + Lippert in Fockbek. „Wir haben uns in manchen Bereichen wie ein Maulwurf durchwühlen müssen“, scherzte der Architekt. Doch nun sei alles wieder in Ordnung – „und schön geworden“. Die Schlafzimmer und der Familientrakt wurden in den vergangenen Monaten ebenfalls modernisiert.

Großes Lob kam von Bürgermeister Uwe Schmitz. Mit dem Umbau sei der Standort Husum aufgewertet worden: „Im Tourismusbereich ist die Jugendherberge als Anlaufstelle wichtig.“ Auch Jens-Peter Jensen, Mitglied des Jugendherbergs-Landesverbandes, zeigte sich begeistert. Er verwies auf den 1989 fertiggestellten ersten Anbau an das Gebäude, das unter Denkmalschutz steht. „Die Theodor-Storm-Jugendherberge, wie sie genannt wurde, bewies schon damals ein hohes Maß an Modernität und fand große Anerkennung in der Öffentlichkeit.“ Mit den erneuten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen habe man die Qualität und Sicherheit der Herberge deutlich verbessert. Derzeit gebe es in Nordfriesland zehn derartige Einrichtungen mit rund 1600 Betten. „Und der Husumer Standort ist mit mehr als zehn Prozent aller Betten in Nordfriesland ausgestattet“, so Jensen weiter. Bei einem Rundgang konnten sich die zahlreichen Gäste ein Bild von den Umbaumaßnahmen machen. Dabei durften sie den neuen Buffetbereich nicht nur sehen, sondern auch gleich einweihen.

„Mit 173 Betten in 44 Zimmern ist das Haus der ideale Ausgangspunkt, um die Nordseeküste und die Storm-Stadt mit ihrem Hafen und dem angrenzenden Wattenmeer zu erkunden“, sagte Thomas Eisenack. Im vergangenen Jahr habe seine Herberge mehr als 6000 Gäste und über 17.600 Übernachtungen verzeichnen können. „Besonders beliebt ist unser Haus bei Schulklassen der Jahrgangsstufen fünf bis zehn und bei ganzen Familien“, erläuterte er.

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