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Freude in Hattstedt : Moderne Sportanlage eingeweiht

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der neue Sportpark in Hattstedt zeichnet sich durch Barrierefreiheit, Umweltfreundlichkeit und ein größeres Raumangebot aus. Im Dezember 2013 war mit den Bauarbeiten begonnen worden.

Über eine moderne Sportanlage dürfen sich die Hattstedter freuen. Nach neun Monaten Bauzeit wurde jetzt der Sportpark Hattstedt mit einem großen Fest eingeweiht. Das von der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland als Leuchtturmprojekt eingestufte interkulturelle und gemeindeübergreifende Projekt wurde dem Turn- und Sportverein (TSV) Hattstedt übergeben. Der zuständige Architekt Helge Horstmann überreichte in einer Feierstunde den symbolischen Schlüssel an Bürgermeister Ralf Heßmann. Der gab ihn weiter an TSV-Chef Thorsten Schulze. Mit von der Partie waren geladene Gäste, darunter Vertreter aus Politik, von Vereinen, der Wirtschaft, von beteiligten Unternehmen und Sponsoren. Der Architekt lobte die Zusammenarbeit mit den Firmen aus der Region. Der Baubegleitausschuss unter Vorsitz von Karl-Heinz Hansen habe ganze Arbeit geleistet.

Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern – das alte Sportlerheim umfasste die Hälfte – sind sechs Umkleide-, ein Besprechungs-, Schiedsrichterraum und moderne sanitäre Anlagen inklusive öffentlicher Toiletten entstanden. Neueste energetische Standards wurden mit einbezogen, und es wurde für Barrierefreiheit gesorgt. Die Warmwasserbereitung erfolgt mit einer Luftwärmepumpe, verbunden mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, die auch die Versorgung mit Strom sicherstellt. Neben den Fußballplätzen wurde zusätzlich zur Lauf- eine Wurfanlage für die Leichtathleten gebaut, ferner eine Skateboard-Bahn sowie eine E-Bike-Tankstelle.

Hattstedts Bürgermeister bedankte sich für das Engagement von Hanna Fenske, Regionalleiterin der Aktiv-Region, sowie Norbert Limberg, dem zuständigen Regionaldezernenten beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), bei Harry Schröder vom Kreis Nordfriesland, dem Bauausschuss-Vorsitzenden Rolf Stechmann, bei Sponsoren, Gemeindevertretern, nicht zuletzt beim Architekten, der als aktives Mitglied des TSV den richtigen Blick für das Wesentliche bewiesen habe sowie bei Thorsten Schulze, dem Motor des Projektes. „Zeit- und Kostenplan sind eingehalten worden. Nun wird das sportliche Leben in der Gemeinde auf eine neue Basis gestellt“, so Heßmann. Der Landessportverband appelliere, dass Sport und Politik mehr aufeinander zugehen sollen. „In Hattstedt ist das Standard“, betonte Heßmann. Mehr noch: Kürzlich sei der Kooperationsvertrag zwischen TSV und Grundschule verlängert worden. Die Vereinsmitglieder hätten auch ein Herz für Migranten. Vier in Hattstedt aufgenommene Eriträer seien bereits integriert worden. Eng arbeiteten die Vereine untereinander zusammen. Eine Fördervoraussetzung sei die interkulturelle Tätigkeit gewesen. Der Jugendaustausch mit Ungarn, Dänemark und Israel werde gepflegt.

Der stellvertretende Landrat Carsten F. Sörensen stellte fest: „Die Projekt-Umsetzung zeigt, dass es in Hattstedt eine sehr gute Gemeinschaft gibt.“ „In Hattstedt kann sich der Sport glücklich schätzen. Die Rahmenbedingungen sind sehr gut“, sagte Günter Fleskes, Präsident des Kreissportverbandes. Hier werde der hohe gesellschaftliche Wert des Sportes noch aufgewertet. Ein Drittel der Hattstedter Bevölkerung sei im Verein aktiv. Hans Böttcher, Vorsitzender des Sozialverbands-Ortsvereins Husum, lobte: „In Sachen Barrierefreiheit ist der Sportpark Vorbild.“ Ihn habe auch die Solidarität mit dem verunglückten und auf den Rollstuhl angewiesenen Trainer Kay Eckmann beeindruckt. Dieser werde nun als Stadionsprecher eingesetzt. Ebenso vorbildlich sei der vom zweiten Vorsitzenden Matthias Hansen vorangetriebene Inklusionssport.

Viele Bürger machten sich nach dem offiziellen Teil ein Bild von der neuen Anlage. Ein buntes Rahmenprogramm – musikalisch begleitet von der „Stormtown Jazzcompany“ – mit Kindervergnügen sorgte für Abwechslung. Höhepunkte für die Fußballfreunde waren das Verbandsligaspiel zwischen dem TSV Nordmark Satrup und den Gastgebern sowie die Kreisklassen-B-Süd-Begegnung TSV Hattstedt II gegen den SZ Arlewatt II.

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