zur Navigation springen

Eider-Treene-Schule in Tönning : Mit Musik und Tanz in die Ferien

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Gleich zwei Mal hintereinander vor vollen Rängen führten die Jugendlichen der Eider-Treene-Schule in Tönning ihr Weihnachtsprogramm auf.

Note eins – nichts anderes kommt da in Frage: Die Eider-Treene-Schule in Tönning hatte zum Bunten Abend eingeladen, und die Stadthalle war bis auf den letzten Platz gefüllt – und das sogar gleich zweimal nacheinander. Denn die Verantwortlichen wussten um den regen Andrang und ließen das einstündige Programm um 16 Uhr und ein weiteres Mal um 18.30 Uhr beginnen. Als mitreißende Moderatoren führten die Lehrer Britta Lenz – sogar im Weihnachtsmann-Kostüm – und Frank Marzusch humorvoll durch das Programm. Die jungen Akteure – Schüler der Klassen 5 bis 13 – faszinierten und imponierten zugleich durch ihre mit großer Hingabe vorgetragenen Darbietungen, die immer wieder mit Beifall bedacht wurden. Die 16 Beiträge deckten dabei ein breites Spektrum ab – und reichten vom Schwarzlichttheater über Adventsgedicht, Tanz, Sketch bis hin zu rasanten Hip-Hop-Vorführungen.

Für die richtige Mischung aus Dank und Nachdenklichkeit sorgte Schulleiterin Stephanie Heß mit ihrer Abschlussansprache. „Auf diesen Tag habe ich persönlich schon seit vier Wochen gewartet“, verriet die Direktorin, „nicht nur wegen des Bunten Abends, sondern weil die Tage ab jetzt wieder länger werden.“ Sie habe aber auch das Gefühl, dass die Menschen in dieser dunklen Jahreszeit ein Stückchen dichter zusammenrücken und mehr Zeit miteinander verbringen. So gesehen sei die Adventszeit durchaus eine besinnliche – sogar gesellige Zeit, in der sich Menschen auch auf den Weihnachtsmärkten treffen. „Bis vor ein paar Tagen war ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit seinen bunten Lichtern für viele von uns ein selbstverständlicher Gedanke. Doch seit Montag scheint die Welt um uns herum nicht mehr so zu sein wie immer. Nach dem Anschlag in Berlin fühlen wir uns erstarrt und sprachlos. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen derer, die am Montag ihr Leben verloren haben und auch den Angehörigen der Verletzten.“ Für diese Menschen könne die diesjährige Adventszeit kaum ihren Zauber entfalten. „Dass wir heute Abend hier beisammen sitzen, geschieht trotzdem. Wir trotzen dem Terror und lassen uns nicht davon abhalten, das zu tun, was uns wichtig ist.“ Sie dankte allen Beteiligten für ihren Fleiß und ihren Eifer bei der Vorbereitung und Präsentation.

Neben dem Bühnenprogramm wurden auch die Ergebnisse der Projektwoche im Foyer zu sehen. Hungern und dürsten brauchte im übrigen niemand – im Angebot waren heiße und kalte Getränke, Grillwürste und Waffeln.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen