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Husumer Nachrichten

23. August 2017 | 06:45 Uhr

Mit Hockey in die Herbstferien

vom

Ein Thüringer will diese Sportart im Norden etablieren

Husum | Handball und Fußball sind im Norden sehr verbreitet. Aber Hockey? Obgleich technisch anspruchsvoll, führt diese Sportart hier oben ein eher kümmerliches Dasein. Doch das soll sich jetzt ändern. An der Ferdinand-Tönnies-Schule (FTS) wird vom

7. bis 11. Oktober ein Hockey-Ferien-Kurs angeboten. Schulleiter Peter Empen ist begeistert - und das nicht nur über die neue Sporart selbst, sondern mehr noch über die Art und Weise, wie sie nach Husum gelangt. "Die Idee stammt nicht etwa von den Lehrern, sondern aus der Elternschaft", berichtet Empen und findet es gut, wenn die ihre Ideen und Fähigkeiten aktiv in den Schulalltag einbringt.

Im vergangenen Jahr zog André Sirch mit seiner Familie von Thüringen nach Husum, wo seine Tochter seither die FTS besucht. Sirch selbst spielt seit Jahrzehnten Hockey. Und weil er seinen Sport nicht einfach an den Nagel hängen wollte, schlug er Empen besagten Schnupper-Kurs vor. In seiner Heimatstadt Erfurt hat Sirch nicht nur einen örtlichen Hockeyclub gegründet, sondern auch drei Jahre lang den Stadtsportbund geleitet. "Hockey ist die erfolgreichste deutsche Ballsportart", sagt der Fachmann beim Pressetermin. "Vier mal wurden allein die Hockey-Herren Olympiasieger, einmal die Frauen. Außerdem holten die Herren zwei und die Damen einen Weltmeister-Titel."

Beim Ferien-Kurs können Mädchen und Jungen der Klassen fünf bis sieben beider Gemeinschaftsschulen sowie der Theodor-Storm- und der Hermann-Tast-Schule mitmachen. Der Kurs erstreckt sich über fünf Tage. Unterricht ist jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr. "Beim Hockey konzentriert sich der Spieler nicht auf den Gegner, sondern auf Technik und Taktik", gibt Sirch schon einmal die Richtung vor.

Wie es nach dem Ferien-Kurs weitergeht, wird sich zeigen. "Ich hoffe natürlich, dass sich diese Sportart in Husum etablieren wird - "in welcher Form auch immer", sagt Sirch. Doch jetzt steht erst einmal der Kurs selbst auf dem Programm. "Und der wird hoffentlich auf großes Interesse stoßen", sagt Empen. Anmeldungen nimmt die Ferdinand-Tönnies-Schule entgegen.

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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