Maritimer Spass : Mit der Rennpappe durch den Hafen

Was für ein Spaß – auch für die Zuschauer an der Hafenkante: Die Teilnehmer pflügen mit ihren Pappschiffen durchs Wasser.
Was für ein Spaß – auch für die Zuschauer an der Hafenkante: Die Teilnehmer pflügen mit ihren Pappschiffen durchs Wasser.

Teilnehmer gesucht: Am Hafentage-Sonntag steigt die dritte Papierboot-Regatta der Husumer Nachrichten. Unser Tipp: Schnell mit dem Schiffsbau beginnen!

shz.de von
13. Mai 2015, 16:00 Uhr

Sie ist noch relativ jung, gehört aber schon jetzt zu den Höhepunkten der Husumer Hafentage. Deshalb laden die Husumer Nachrichten und der Husumer Segel-Verein von 1928 auch anlässlich der 34. Hafentage vom 12. bis 16. August wieder zur Papierboot-Regatta ein. Terminlich liegt die wieder zwischen dem Tauziehen, das um 11 Uhr beginnt, und dem Kutterkorso, der für 14 Uhr angesetzt ist.

Ab 13 Uhr wird sich der Außenhafen am Sonntag, 16. August, also wieder in eine Rennstrecke der besonderen Art verwandeln – für Boote, die ausschließlich aus Papier, Pappe und Kleister gebaut wurden und mindestens mit einer Person besetzt sind. Es dürfen auch gerne mehr sein, wenn das Fahrzeug entsprechende Größe hat. Nach oben hin gibt es keine Begrenzungen. Hier stoßen selbst findige Konstrukteure aber allein schon wegen des Baumaterials schnell an ihre Grenzen, denn aus dem erlaubten Material ein Boot zu bauen, das nicht nur stabil, sondern auch noch wasserdicht und tragfähig ist, ist erfahrungsgemäß nicht ganz einfach.

Der Antrieb erfolgt mittels eines Stechpaddels – jedenfalls so lange sich das Schiffchen über Wasser hält, also bestenfalls bis ins Ziel. Preise gibt es für die „längste Fahrt“ beziehungsweise „die schnellste Zeit“, falls es mehrere Boote ins Ziel schaffen. Auch die „beste und schönste Konstruktion“ wird prämiert und natürlich der „spektakulärste Untergang“. In allen drei Kategorien winken den Siegern Erlebnis-Tickets für jeweils vier Personen für den Hansa-Park im Wert von 140 Euro.

Gesucht werden Teilnehmer, die als Teams gegeneinander antreten, wobei in den Booten nur Kinder erlaubt sind, die mindestens sieben Jahre alt sein dürfen. Den Erwachsenen ist der Platz im Schiff verwehrt. Sie müssen sich auf den Bau der Gefährte beschränken. Der sollte rasch beginnen, denn die Boote werden umso wasserdichter, je mehr Lagen Papier und Kleister den Rumpf bilden. Und diese Lagen müssen einzeln trocknen. Das kostet Zeit. Große Pappkartons als Basis für das Schiffchen gibt es zum Beispiel bei Fahrrad- und Fernsehhändlern, und Kühlschränke oder Herde werden ebenfalls in großen Verpackungen geliefert. Natürlich sollte jeder der kleinen Bootsfahrer zur Sicherheit eine Schwimmweste tragen. Wer keine hat, kann notfalls beim Segel-Verein eine ausleihen.

Potenzielle Teilnehmer melden sich schnellstmöglich im Kunden-Center der Husumer Nachrichten, Markt 23. Das geht auch unter Telefon 04841/89650 oder per E-Mail an anzeigen.husum@shz.de. Benötigt werden neben einer E-Mail-Adresse und der Telefonnummer das Alter und die Anzahl der Teilnehmer. Eine Gebühr wird nicht erhoben.

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