Zu Gast in Bredstedt und St. Peter-Ording : Ministerpräsident auf Besuchstour in Nordfriesland

Philipp Asmus Barluschke  (l.) zeigte Ministerpräsident Daniel Günther Produkte seines Unternehmens.
Philipp Asmus Barluschke (l.) zeigte Ministerpräsident Daniel Günther Produkte seines Unternehmens.

Ministerpräsident Daniel Günther machte auf seiner Tour durch Nordfriesland auch in Bredstedt und St. Peter-Ording Station.

shz.de von
17. August 2018, 08:00 Uhr

Vier Stationen seiner Sommerreise führten den Ministerpräsidenten Daniel Günther auch nach Nordfriesland. Neben dem Aus- und Fortbildungszentrum OffTec Base in Enge-Sande und der Firma Breezer Aircraft in Bredstedt besuchte er auch das ebenfalls in Bredstedt ansässige Unternehmen BarluParts 3D. „Wir stellen hauptsächlich Prothesen-Schäfte mittels 3-D-Druck her und sind damit weltweit einzigartig“, erklärte Philipp Asmus Barluschke, der Geschäftsführer der innovativen Firma, der weiß, wie es sich anfühlt, eine Prothese zu tragen, fehlt ihm doch seit seiner Geburt der rechte Unterarm. „Es ist ein tolles Unternehmen, das hier seinen Sitz hat, wir haben für unsere Tour extra solche ausgesucht, bei denen wir nicht nur Riesen-Betriebe zu sehen bekommen, sondern auch Existenzgründer“, sagte Daniel Günther.

Eine weitere Station war das Nationalpark-Haus der Schutzstation Wattenmeer in St. Peter-Ording. Unter den Augen von den Gastgebern Harald Förster und Johann Waller verglich er mit Bürgermeister Rainer Balsmeier, für wie viele Windstärken die Puste reicht, beide schafften einen Orkan. Doch ging es auch hier um eine Innovation, Schutzstations-Mitarbeiter Rainer Borcherding erläuterte dem hohen Gast eine neue BeachExplorer-App. „Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist ein einzigartiges Stück unberührter Natur in unserem Land, auf das wir zu Recht stolz sein können und das es zu schützen gilt. Deshalb ist es mir wichtig, dass schon in jungen Jahren das Wissen um die Einzigartigkeit dieser Natur vermittelt wird“, sagte der Ministerpräsident mit Blick auf die jungen Menschen, die bei der Schutzstation ein Freiwilliges ökologisches Jahr leisten.

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