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Minister überbringt Förderbescheid : Millionen Zuschuss für Tönning

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das Land fördert die Erweiterung des Gewerbegebiets mit 1,4 Millionen Euro. Bis zu 150 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

Vertreter aller Fraktionen im Stadtrat von Tönning waren zusammen mit Bürgermeisterin Dorothe Klömmer im Sitzungssaal versammelt. Dafür gab es einen millionenschweren Grund. Aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie gab es grünes Licht für eine beantragte Förderung zur Erweiterung des Gewerbegebietes.

Wirksam ist eine derartige Ankündigung erst, wenn sie schwarz auf weiss vorliegt. Und dafür sorgte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer persönlich. Schließlich fehlte in seiner Sammlung der Besuchsorte immer noch das Tönninger Rathaus. Und somit konnte der Gast aus Kiel gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlage.

Der Förderbescheid war mit einer großen Überraschung verbunden. „Als wir die Förderung beantragten, sind wir von einem 50-prozentigen Zuschuss ausgegangen“, erläuterte Klömmer. Zwischenzeitlich hätten sich jedoch die Förderrichtlinien zum Vorteil entwickelt. Und so war der Zuwendungsbescheid auf 1,4 Millionen Euro ausgestellt.

„Damit unterstützen wir die so notwendige Gewerbeentwicklung in unserem Land“, betonte Meyer bei der Übergabe. Weiter rechne er damit, dass die Erweiterung für einen kräftigen Schub innerhalb der regionalen Wirtschaft sorgen werde. „Für Tönning mit seinen jetzt über 5.000 Einwohnern ist das Gewerbegebiet von herausragender Bedeutung“, stellte die Bürgermeisterin klar.

Für die Erweiterung des Gewerbegebiets investiert die Stadt Tönning gut 2,4 Millionen Euro. Mit Unterstützung des Landes könne das Gewerbegebiet an der Gardinger Chaussee um elf Hektar erweitert werden. 25 neue Gewerbeflächen würden so entstehen. Und nicht nur das. So geht sowohl das Kieler Ministerium als auch die Stadt Tönning davon aus, dass dadurch bis zu 150 neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. „Damit kommen wir dem dringenden Wunsch der Region nach, denn das bestehende Gewerbegebiet ist inzwischen restlos belegt“, so Klömmer weiter.

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