Gemeinschaftsschule Mildstedt : Mildstedts Friesen-Heroes kämpfen sich durch

Zum Abschluss mussten die Teilnehmer noch eine Reifenbarriere überwinden.
1 von 2
Zum Abschluss mussten die Teilnehmer noch eine Reifenbarriere überwinden.

Schlamm statt Schulbank hieß es beim zweiten Friesen-Hero-Event an der Mildstedter Gemeinschaftsschule. 200 Jungen und Mädchen kämpften sich durch den Parcours.

shz.de von
07. September 2018, 16:37 Uhr

Mildstedt | Landesweit gibt es nichts Vergleichbares – da sind sich die Organisatoren ganz sicher: Unter den Augen von rund 1000 Zuschauern fand gestern das Sport-Event Friesen-Hero zum zweiten Mal an der Gemeinschaftsschule Mildstedt statt. 200 Jungen und Mädchen gingen drei Mal auf die 500 Meter lange Strecke. Den Abschluss bildete das Rennen von 20 Lehrern – und erstmals zehn Eltern. Die Strecke führte durch das große Schulbiotop. Zwölf Hindernisse waren zu überwinden – und die hatten es in sich: Nach dem Überklettern hoher Strohrundballen folgte ein Tieftauchen unter Brettern hindurch im wassergefüllten Container. Klitschnass musste eine Wand erklommen werden, danach folgten Sprünge in tiefe schlammige Lehmgruben. Zwischendurch ging es über nasse Balancierbalken, unter einem längeren Drahtgestell und danach durch Autoreifen hindurch. Am Ende dann der Sprung in den großen Teich, dort galt es ein Hindernis aus Reifen zu überwinden. Anhaltender Beifall begleiteten die Teilnehmer.

„14 Tage lang hat der Aufbau dieses Parcours gedauert“, sagten die Ober-Organisatoren, Sportlehrer Martin Kock und Schulhausmeister Jörg Markussen. „Und alles ist neben unserer Arbeit entstanden.“ Jede Station war mit Streckenposten besetzt, den Sanitätsdienst übernahmen Angelina Seffrin und Ivonne Baude vom Malteser Rettungsdienst mit Krankenwagen. „Einzelne Gewinner gibt es nicht – wir sind am Ende alle die Gewinner“, freute sich Martin Kock, „hier sind Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer sowie Teamwork gefordert.“

Mildstedts Schulleiter Hauke Fölsch sagte zum Abschluss: „Wir beweisen hier, dass Schule mehr sein kann als das reine Lernen in den Unterrichtsräumen – und zudem auch noch riesigen Spaß machen kann.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen