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Chefin zurückgetreten : Mildstedt wird 2015 keine Messe ausrichten

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Mitglieder des Wirtschafts- und Tourismusvereins Witzwort, Uelvesbüll und Umgebung (WWU) suchen eine neue Leitung für die MAT-Messe. Der Standort soll trotz des Rücktritts der bisherigen Chefin erhalten bleiben.

Eine bittere Pille hatten die Mitglieder des Wirtschafts- und Tourismusvereins Witzwort, Uelvesbüll und Umgebung (WWU) in der Jahresversammlung zu schlucken. „Es gibt im Moment keine Leitung für die MAT-Messe in Mildstedt. Telse Jacobsen hat diese Messe von Anfang an geleitet und ist jetzt zurückgetreten“, berichtete Vorsitzender Maik Schultze. „Nur so viel ist klar: Standort dieser bekannten MAT-Messe – Messe, Ausstellung, Treffpunkt – soll Mildstedt bleiben. Im Moment sieht es aber so aus, als wenn wir 2015 keine zustande bekommen.“ Beim Regionaltag am 1. Mai in Friedrichstadt wird der WWU aber wieder dabei sein.

Der Förderverein der Grundschule Witzwort bekommt 900 Euro, teilte Vorsitzender Schultze im Peerstall im Roten Haubarg weiter mit. Hintergrund: Der Schulverband Witzwort unterhält einen eigenen Bus, um die Kinder aus Witzwort, Uelvesbüll und Simonsberg zur Schule und nach Hause zu fahren. Der jetzige Bus wurde vor zwei Jahren gekauft – und damit er nicht nackt durch die Gegend fährt, haben Unternehmen ihn mit Werbung verschönert. Das Geld aus diesen Werbeaufklebern fließt jährlich an den Schulförderverein.

In einer Auflage von 2500 Stück hat der WWU einen ansprechenden Flyer drucken lassen, der an unterschiedlichen Stellen ausliegt – unter anderem im Bürgerbüro der Amtsverwaltung in Mildstedt.

Auch 2014 bezuschusst der WWU das Open Ei-Musikfestival in Witzwort wieder mit 500 Euro – „und wir wollen die Gemeinde Witzwort bei der Weihnachtsbeleuchtung unterstützen. Bei den Messen in Garding und Mildstedt wollen wir uns als Verein präsentieren“, erklärte Schultze.

Zum geplanten Ausbau der B 5 sagte Maik Schultze: „Für Witzwort werden einige Zufahrten von der Bundesstraße aus wegfallen. Im Januar hat eine Sitzung mit HGV-Vertretern und Politikern stattgefunden und dort haben wir unsere Stellungnahme abgegeben. So, wie die B 5 in unserem Bereich geplant ist, sind wir nicht einverstanden. So brauchen wir sie nicht.“ Auch der Sprecher des HGV-Verbunds übte Kritik: „Das Land kommt nicht in die Hufe mit der Planung der B 5. Dafür werden Gelder von der Wirtschaft bereitgestellt. Von den geplanten 650 000 Euro sind bereits 330 000 Euro eingegangen für die Planung der B 5 zwischen Bredstedt, Hattstedt und Horstedt.“

Mit Präsenten verabschiedet wurde Kassenwart Jürgen Reck, der als Gründungsmitglied seit 2007 im Vorstand mitgearbeitet hatte. Der WWU-Vorstand arbeitet nach den Wahlen mit dieser Besetzung: Vorsitzender Maik Schultze, zweiter Vorsitzender Thomas Holm, dritte Vorsitzende Renate Janßen, Kassenwart Frank Rathje, Beisitzer Josef Burghard, Heinz-Uwe Gloe. Das Amt des Schriftführers konnte nicht besetzt werden. Auch Bürgermeister Willi Berendt (Witzwort), Amtskollegin Christel Zumach (Uelvesbüll), Vorstandsvorsitzender Dieter Petersen von der Osterhusumer Meierei Witzwort und der Sprecher der sieben Gewerbevereine im Amtsbereich Nordsee-Treene, Bernd Häring, nahmen an der Versammlung teil.

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