zur Navigation springen

Betrunken am Steuer : Verkehrskontrolle in Husum eskaliert – zwei Polizisten verletzt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Eigentlich ist es nur eine Routinekontrolle – doch dann gehen eine Autofahrerin und ihr Beifahrer auf zwei Polizisten in Husum los. Am Ende werden sie zwangsweise in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.

Husum | Bei einer Verkehrskontrolle haben eine Frau und ein Mann zwei Polizisten des Reviers Husum angegriffen, getreten und bespuckt. Am Dienstagabend gegen 22 Uhr stoppten die Beamten einen „auffälligen Kleinwagen", wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Bei der 48-jährigen Fahrerin rochen die Beamten Alkohol im Atem. Da sich die Frau weigerte, einen Atemalkoholtest zu machen, sollte sie für eine Blutprobe zum Polizeirevier gebracht werden. In diesem Moment ging der 33-Jährige Beifahrer auf die Polizisten los. Selbst nachdem sie ihn fixiert hatten, beleidigte, trat und bespuckte der Mann die Polizisten. Auch die Frau griff die Beamten an, schrie, spuckte, schlug und trat zu - und wurde am Ende fixiert. „Nur durch zwei unterstützende Kollegen konnte die Lage ein wenig beruhigt werden", teilt die Polizei mit.

Im Krankenhaus - auf der Fahrt dorthin versuchten die beiden weiter, die Polizisten zu treffen - wurde bei dem polizeilich bekannten Beifahrer ein Promillewert von 2,6 festgestellt. Die Fahrerin hatte 1,97 Promille Alkohol im Blut. Aufgrund des permanent aggressiven und auffälligen Verhaltens zog die Polizei den Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Nordfriesland hinzu. Dieser wies beide Personen zwangsweise in die Fachklinik ein.

Die beiden kontrollierenden Beamten wurden während des Einsatzes leicht verletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung wurde gegen beide Beteiligten eingeleitet.

zur Startseite

von
erstellt am 30.Okt.2013 | 12:41 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen