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Husumer Nachrichten

25. November 2017 | 07:01 Uhr

Westerhever : Mehrzweckbau beschlossene Sache

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Baubeginn direkt neben dem Infozentrum Westerhever ist am 1. April. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 262.000 Euro.

Am 1. April kommenden Jahres soll es nun losgehen mit dem Bau eines neuen Mehrzweckgebäudes in Westerhever. Neben dem jetzigen Informationszentrum mit Parkplatz, wenige Meter vor dem Deichübergang, dem Tor zu Deutschlands berühmtesten Leuchtturm, wird es entstehen. Die Weichen dazu hatten die Gemeindevertreter bereits im Frühjahr gestellt (wir berichteten).

Der Architekt Gerhard Hinrichs war mit der Planung beauftragt worden. Gemeinsam mit Gemeindevertretern ging er inzwischen ins Detail. Die vorgelegten Pläne wurden von allen abgesegnet. In der jüngsten Sitzung beschloss das Gremium einstimmig, den Planer in Abstimmung mit der Bauabteilung des Amtes Eiderstedt mit den Ausschreibungen zu beauftragen. „Wenn wir dann in der Dezember-Sitzung die Angebote haben, können wir die Auftragsvergaben beschließen. Die Mittel sind ja bereits im Haushalt eingestellt worden“, informierte Bürgermeister Olaf Dircks.

Die Investitionskosten werden sich voraussichtlich auf 262.000 Euro belaufen. Hinzu kämen weitere 12.000 Euro für eine Belüftungsanlage. Es soll, so Dircks weiter, auf die Installation einer Photovoltaikanlage sowie den Einbau einer Küche verzichtet werden. Der Abriss des vorhandenen Gebäudes wird in Eigenleistungen erfolgen. Fördermittel gibt es nicht für das Bauvorhaben.

Der reine Zweckbau mit einer Nutzfläche von 170 Quadratmetern wird mit einer Fassade aus holzähnlichen Elementen versehen. Integriert wird ein Imbiss mit einer überdachten Freifläche von 50 Quadratmetern ohne Gastraum, Fahrradschuppen von 20 Quadratmetern, öffentliche Toiletten und Abstellräume.


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Einmütig segneten die Gemeindevertreter den Öffentlich-Rechtlichen Vertrag zur Flächen- und Siedlungsentwicklung im Kooperationsraum „Mittleres Eiderstedt“ ab. „Die eingebundenen Kommunen planen zwar gemeinschaftlich, werden dabei aber nicht in ihrer Planungs- und Finanzhoheit beschnitten“, so der Gemeinde-Chef. Die Gemeinden würden quasi wie Träger Öffentlicher Belange behandelt, werden umfassend über die Vorhaben informiert und können Hinweise und Anregungen geben. Ziel sei unter anderem, passenden Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen bereitzustellen, Daseinsfürsorge-Angebote zu stärken oder vorhandene Infrastruktur auszulasten. Mit im Boot seien die Stadt Garding, Katharinenheerd, Osterhever, Poppenbüll, Tetenbüll, Vollerwiek und Welt.

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