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Husumer Nachrichten

24. Oktober 2017 | 13:52 Uhr

St. Peter-Ording : Mehrfach ausgezeichnet

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording hat beste Noten für ihre Sauna sowie für das Gesundheits- und Wellnesszentrum erhalten. Sie erhielt als erste bundesweit das Europe Spa-Zertifikat.

von
erstellt am 18.Dez.2015 | 17:20 Uhr

Gute Nachrichten zur Tourismus-Zentrale (TZ) brachte Tourismus-Direktor Rainer Balsmeier in die jüngste Sitzung der Gemeindevertreter: Sie ist mehrfach zertifiziert worden. Besonders stolz ist er darauf, dass die Dünen-Therme mit Gesundheits- und Wellnesszentrum als erster Betrieb in Deutschland nach dem Europe Spa, dem internationalen Qualitätssystem für Kur und Wellness, ausgezeichnet worden ist. Das sei ein wichtiger Marketing-Baustein, da das Europe Spa seit September von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt ist. Balsmeiers besonderer Dank ging an die Mitarbeiter, „die damit sehr lange befasst waren“. Vier Sterne erhielt die Sauna vom Deutschen Saunabund. Das Qualitätszeichen gilt bis 2018. Den fünften Stern erreichte die Anlage nicht, weil das Außenbecken fehlt.

Und auch den Anforderungen der Servicequalität Deutschland hat sich die TZ wieder gestellt. Vor drei Jahren erhielt sie die höchste Stufe. „Doch die wird inzwischen von den Krankenkassen nicht mehr anerkannt. Deswegen lassen wir uns nur für Stufe 1 zertifizieren. Das gilt bis Oktober 2018.“

Zur Situation der Asylbewerber in St. Peter-Ording berichtete er. „Das Thema wird auch vor einem Tourismusort nicht halt machen. Das ist auch gut und richtig so“, begann er. Bis Ende 2016 seien in St. Peter-Ording voraussichtlich 100 Asylbewerber unterzubringen. Vier Wohnungen seien bereits belegt, zehn jetzt, weitere elf ab Januar angemietet. „Damit kommen wir aber nicht hin.“ Daher stelle sich die Frage, wo und wie dauerhaft auf Eiderstedt Wohnraum für Asylbewerber zu schaffen ist. Dieser könnte dann später auch für andere Menschen genutzt werden. „Die Aufgabe ist sehr sportlich, die uns in den nächsten Monaten beschäftigen wird.“

Außerdem leben in St. Peter-Ording 14 sogenannte unbegleitete jugendliche Asylbewerber, die im Jugenderholungsdorf untergebracht sind, wie Balsmeier ausführte. Da sie unter das Jugendhilferecht fallen, kümmere sich ein anderer Träger und nicht das Amt um sie. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir das als Gemeinde und Amt schaffen werden. Ich sehe die Asylbewerber auch als Chance für die Arbeitgeber vor Ort. Wir sollten das positiv angehen.“ Er erhielt Beifall von Zuhörern und Gemeindevertretern.

Lob und Dank gab es von Bürgervorsteher Boy Jöns für den Sozialausschuss, der jährlich mehrere Veranstaltungen für die Senioren des Ortes organisiert. Das Sitzungsgeld dieser letzten Zusammenkunft des Jahres wurde traditionell gespendet. Diesmal an das Jugendzentrum, so der einstimmige Beschluss.

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