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Husumer Nachrichten

19. November 2017 | 04:26 Uhr

Ziele für Marschbahn : Mehr Takt und Tempo

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Auf der Marschbahn stehen Verbesserungen an. Die reichen laut Fahrgastverband Pro Bahn jedoch nicht aus. Ziel müsse es sein, mindestens in der Hochsaison tagsüber durchgängig im 30- Minuten-Takt zwischen Westerland und Niebüll zu verkehren.

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Weitere Verbesserungen auf der Marschbahn von Westerland nach Hamburg fordert der Fahrgastverband Pro Bahn. So müssten im Streckenabschnitt zwischen Westerland und Niebüll der 30-Minuten-Takt ausgebaut, zusätzliche Sitzplatz-Kapazitäten angeboten sowie die Marschbahn-Züge zum Hamburger Hauptbahnhof geführt werden.

Die Fahrgastnachfrage im Streckenabschnitt Westerland-Niebüll sei in den vergangenen Jahren sowohl im Pendler- als auch im touristischen Verkehr weiter gestiegen, so der Pro-Bahn-Landesvorsitzende Stefan Barkleit. „Daher brauchen wir zusätzliche Marschbahn-Züge und Sitzplatz-Kapazitäten.“

Der Hintergrund: Das Land und die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft planen zum Fahrplanwechsel im Dezember, die Marschbahn-Züge Westerland-Hamburg-Altona auf eine Fahrtzeit von zwei Stunden und 55 Minuten zu beschleunigen. Pro Bahn begrüßt die Verbesserungen, sieht diese jedoch für die Laufzeit des anstehenden Verkehrsvertrages (2015-2025) als „nicht ausreichend“ an.

„Ziel muss es sein, dass die Marschbahn-Züge zwischen Westerland und Niebüll mindestens in der Hochsaison tagsüber durchgängig im 30- Minuten-Takt verkehren“, bekräftigt Barkleit. Weiter fordert Pro Bahn die Einrichtung einer schnellen Anbindung von Nordfriesland an den Hamburger Hauptbahnhof. „Dabei setzen wir nicht nur auf die Führung der Marschbahn-Züge zum Hamburger Hauptbahnhof, sondern auch auf die Einrichtung einer schnellen Anbindung in Form von zusätzlichen Sprinter-Zügen und beschleunigten Intercity-Zügen“, so der Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann. „Eine Fahrtzeit von Westerland respektive Niebüll nach Hamburg-Hauptbahnhof von zwei Stunden 30 Minuten bzw. zwei Stunden sollte kurz- bis mittelfristig sowohl für die Sprinter- als auch die Intercity-Züge durchaus realistisch sein.“

 

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