Ockholm : Mehr Schutz für den Ockholmer Deich

Der Deichabschnitt zwischen Ockholm und dem Fährhaus Schlüttsiel.
Der Deichabschnitt zwischen Ockholm und dem Fährhaus Schlüttsiel.

Vier Mitarbeiter des LKN bekämpfen im Rahmen von Deichschutzmaßnahmen derzeit Mäuse mit Gift. Hunde sollten grundsätzlich angeleint werden.

shz.de von
16. Januar 2018, 07:00 Uhr

Kurzfristige Aufregung in Ockholm. Aufmerksame Anwohner hatten bei ihrem Spaziergang mit ihren Hunden vier Männer auf dem Außendeich bei Ockholm und im Sönke-Nissen-Koog beobachtet, wie sie Mäusegift verteilten. Tanja Nicolaysen, Bauhofbetriebsleiterin beim Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) in Dagebüll, bestätigte auf telefonische Nachfrage unserer Zeitung, dass vier Mitarbeiter beauftragt worden sind, außendeichs Mäuse mit Ködern zu bekämpfen. Sie arbeiten sich derzeit von Ockholm bis nach Schlüttsiel vor. „Das gehört zu unseren gesetzlichen Aufgaben und damit zum alljährlichen Ritual im Rahmen von Deichschutzmaßnahmen dazu“, sagt die Fachfrau. Die Köder werden möglichst tief in die vorhandenen Gänge gelegt. Die Mitarbeiter haben übrigens, so Nicolaysen, die für das LKN typischen Arbeitsanzüge an. Dabei haben sie auch Legitimationen und Giftscheine. Wären die Herren danach gefragt worden, hätten sie gerne weitere Auskünfte zur Sache gegeben. Im Zweifel, so Nicolaysen, genüge ein Anruf beim LKN in Husum, um Klärung zu erlangen. Ansonsten weise sie darauf hin, dass Hunde grundsätzlich nur an der Leine und auf den Deichwegen geführt werden dürfen.

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