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Zur Förderung der Jugendarbeit : Mehr Platz für den Reitunterricht

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mehr als doppelt so lang wie bisher ist die Halle des Reit- und Fahrvereins Mildstedt nach dem Umbau. Mit einem fröhlichen Fest mit vielen Vorführungen hoch zu Ross wurde sie eingeweiht. 52.000 Euro an Fördergeldern erhielt der Verein für das Projekt.

Drei Jahre Planung und vier Monate Bauzeit – das sind die Eckdaten des neuen imposanten Reithallenanbaus. Die vormals 20 mal 30 Meter messende Halle des Reit- und Fahrvereins Mildstedt und Umgebung wurde auf jetzt stolze 20 mal 70 Meter verlängert. Klar, dass das gefeiert werden musste.

Bürgermeister Bernd Heiber, neun der 17 Gemeindevertreter, der frühere Vereinsvorsitzende Dieter Friedrichsen, Sabine Müller von der Eider-Treene-Sorge-GmbH/Aktiv-Region Südliches NF sowie zahlreiche Besucher nahmen teil. Die Grußworte für die Mildstedter Vereine überbrachte der TSV-Vorsitzende Uwe Steffensen. Die Vorsitzende Ulrike Fridriszik sah großen Grund zur Freude: „Unser Projekt Verlängerung der Reithalle Mildstedt zur Förderung der Inklusion und Jugendarbeit wurde seitens der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland mit 52.000 Euro bezuschusst. Ohne dieses Geld wäre dieser Anbau nicht möglich gewesen.“ Sie dankte auch der Gemeinde Mildstedt, die alle Steine aus dem Weg geräumt hätte, den zahlreichen Sponsoren und den vielen Helfern. Der 310 Mitglieder zählende Verein, so unterstrich die Vorsitzende, werde getragen durch das Ehrenamt. „Dass wir hier heute in dieser schönen Halle stehen, konnten wir uns lange nicht vorstellen.“ Der Zuschuss sei „aufgrund unserer hervorragenden Jugendarbeit geflossen“. Projektleiterin Hanna Fenske hatte sich für dieses Vorhaben engagiert eingesetzt, Norbert Limberg vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume die Co-Finanzierung eingeworben und Thomas Stolte die Planung ehrenamtlich übernommen. „Es war ein langes und schwieriges Genehmigungsverfahren“, gestand Ulrike Fridriszik ein, „aber es ist auch ein tolles Gefühl, wenn man die Gemeinde hinter sich weiß.“

Der Gemeinderat und seine Ausschüsse hatten in vielen Sitzungen nicht zuletzt deshalb mehrfach beraten, weil mit der Hallenverlängerung die Versetzung eines Knicks einherging. Die Vorsitzende dankte auch ihrem Vizechef Horst Wendorff, der sich engagiert eingebracht habe und nach zehn Dienstjahren kürzlich verabschiedet wurde. „Ein beeindruckender Bau“, bilanzierte der Bürgermeister, „und wir dürfen nicht vergessen, diese ganze Aktion ist aus dem Verein selbst entstanden.“ Den mit Beifall bedachten Ansprachen folgten eindrucksvolle Vorführungen hoch zu Ross.

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