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Husumer Nachrichten

24. November 2017 | 08:45 Uhr

Schwesing : Mehr Platz für den Kindergarten

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Gemeinde Schwesing plant einen Neubau und zehn zusätzliche Krippenplätze. Die Gesamtkosten belaufen sich auf gut 500.000 Euro.

von
erstellt am 17.Sep.2017 | 10:00 Uhr

In Abstimmung mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde plant die Gemeinde Schwesing am Kindergarten in der Schulstraße einen Neubau. „Das ist nötig“, so Bürgermeister Wolfgang Sokoll, „um den gesetzlichen Rechtsanspruch in der Kinderbetreuung zu erfüllen. Wir richten dort eine zusätzliche Krippengruppe mit zehn Plätzen ein.“

Derzeit werden in der Einrichtung zwei Gruppen betreut, eine Regel- und eine Krippengruppe. Da der bestehende Eingang zum Gebäude schon jetzt als viel zu klein angesehen wird, wurde beschlossen, das bestehende Gebäude im Westen um einige Meter zu erweitern. Mit dieser Verlängerung des Baukörpers wird zugleich die Möglichkeit für einen barrierefreien Zugang geschaffen. Ein neues Büro für die Einrichtungsleitung ist ebenso geplant, wie ein Raum für Besprechungen und eine behindertengerechte WC-Anlage für das Personal.

All das war den Gemeindevertretern bereits bekannt, als sie zuletzt tagten. Nun ging es darum, eine kleine Änderung in den Planzeichnungen zur Kenntnis zu nehmen – die Küche soll nun vom Flur aus einen eigenen Eingang erhalten – und den Finanzierungsplan zu besprechen. Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich derzeit auf 503.000 Euro, wobei diese Summe pro neu geschaffenen Platz vom Land mit 22.000 Euro bezuschusst wird. Damit verbliebe für die Gemeinde Schwesing ein Restbetrag von 283.000 Euro. Der Beschluss dazu fiel einstimmig aus.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Anschaffung eines neuen Gemeinde-Zeltes für das Dorffest und andere größere Veranstaltungen. Das bisherige Zelt ist in die Jahre gekommen und macht schon länger Probleme beim Aufbau. Deshalb wurden die Vereine als häufige Nutzer befragt. Wie erwartet votierten sie mehrheitlich für eine Neuanschaffung. „Wir werden die Vereine nicht an den Anschaffungskosten beteiligen, sondern künftig pro Ausleihe eine Gebühr erheben“, führte Gemeindevertreter Frank Greve aus. Der hat sich bei namhaften Herstellern bereits über Zelte in unterschiedlichen Preisklassen und Ausführungen informiert.

Die Anwesenden waren sich schnell darin einig, dass die günstigeren Varianten langfristig keine Alternative sind, sondern mindestens 6000 Euro aufgebracht werden müssten, um etwas „Anständiges“ zu bekommen. Demnach wird voraussichtlich ein zwölf mal acht Meter großes Zelt angeschafft, das in Drei-Meter-Bahnen aufgeteilt und somit in diversen Größen aufgestellt werden kann. Ein Teil der Seitenwände soll Fensterfronten bekommen, um für gute Lichtverhältnisse zu sorgen. „Dieses Zelt kann auch an Privatleute ausgeliehen werden“, so der Bürgermeister. Finanziell ist die Anschaffung schon geregelt: Da sich in der Rücklage der Zeltgemeinschaft noch rund 4000 Euro befinden, musste die Gemeindevertretung lediglich der Restkosten-Übernahme zustimmen. Um diese Summe möglichst klein zu halten, will sich Wolfgang Sokoll noch um Sponsoren bemühen.

Gemeindevertreter Marco Gutbier informierte über die jüngste Wegeschau, die auf einigen Straßen abgesackte Gullys erbrachte. In der Schulstraße waren in Folge des Starkregens Ende August auch einige Leitungen abgesackt und gebrochen. Der Schaden wurde inzwischen behoben, und weil dabei ein Schacht entfernt wurde, besteht nun die Hoffnung, dass es dort künftig keine Unterspülungen mehr geben wird.

Ein im Amtsausschuss gestellter Antrag von Rolf Schadwald wurde – mit einer Enthaltung und der Gegenstimme des Bürgermeisters – dahingehend beschieden, dass der Amtswehrführer künftig zu den Gemeindevertretersitzungen einzuladen wird, sofern Feuerwehrangelegenheiten auf der Tagesordnung stehen.













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