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Husumer Nachrichten

24. Oktober 2017 | 13:51 Uhr

Bundeswehr-Reform : Mehr Pioniere für Husum

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das Spezialpionierbataillon 164 in Husum wird personell verstärkt. Das hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen entschieden.

von
erstellt am 24.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Das Husumer Spezialpionierbataillon 164 soll zu einem Regiment aufgewertet werden. Das hat die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, jetzt dem nordfriesischen CDU-Bundestagsabgeordneten Ingbert Liebing mitgeteilt. Danach sollen die Spezialpionierkräfte im Zuge dieser Umstrukturierung um sechs Feldlagerbau- und -betriebszüge mit bis zu 250 Dienstposten verstärkt werden. Zurzeit hat das Bataillon 1160 Dienstposten.

Sein Hauptauftrag ist der Bau und Betrieb von Feld- und Feldtanklagern. Dazu gehört die Unterbringung von Soldaten im Einsatz, Verpflegung, Wasseraufbereitung und die mobile Instandsetzung des Geräts auf der ganzen Welt sowie Lagerung und Bereitstellung von Kraftstoff für Luft- und Landsysteme.

Im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr war ursprünglich von zwölf Zügen dieser Art ausgegangen worden. Angesichts vieler, auch gleichzeitiger Einsätze und einer „Überdehnung der Kräfte durch längere Bindung in den Stabilisierungsoperationen“ hat die Verteidigungsministerin entschieden, die Spezialpionierkräfte im zwölften Jahr ihres Bestehens zu verstärken. „Das ist eine gute Nachricht“, freut sich Ingbert Liebing. „Das stärkt und sichert den Standort Husum“, sagte er unserer Zeitung.

In der Vergangenheit hatten sich regionale Politiker durchaus Sorgen machen müssen um den Standort. Erst 2011 war entschieden worden, das künftig einzige deutsche Spezialpionierbataillon in Husum zu stationieren. Dafür hatten sich auch der damalige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und der Kreis Nordfriesland stark gemacht. „Ohne die Pioniere und ihr schweres Gerät wäre Nordfriesland wesentlich schlechter gegen Sturmfluten und andere Großschadenslagen gerüstet“, hatte Landrat Dieter Harrsen stets betont.

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