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Investition in die Zukunft : Mehr Parkraum am Langenhorner Bahnhof

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mit 47 neuen Stellflächen – darunter zwei für Frauen – haben Urlauber und Nordfriesen mehr Möglichkeiten, das eigene Auto zu parken. Obendrein gibt es jetzt auch eine abschließbare Fahrradgarage und Stromtankstellen.

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erstellt am 02.Sep.2014 | 15:00 Uhr

Mit einer kleinen Feierstunde konnte jetzt in Langenhorn der erweiterte Parkplatz eingeweiht werden. Im Beisein von Amtsvorsteher Hans-Jakob Paulsen, des beteiligten Ingenieurbüros Ivers aus Leck, der bauausführenden Firmen, des Geschäftsführers der Stadtwerke Niebüll/Leck/Bredstedt und der Gemeindevertreter eröffnete Bürgermeister Horst Petersen die zusätzlichen Stellflächen am Bahnhof. In den zurückliegenden Monaten wurden dort die bereits vorhandenen Buchten verbessert. Zusätzlich entstanden 47 neue Parkplätze sowie eine abschließbare Fahrradgarage. Auf Anregung der Gleichstellungsbeauftragten des Amts wurden zudem zwei Stellflächen für Frauen ausgewiesen.

Die Fahrradgarage ist gegen ein Pfand in Höhe von 50 Euro dauerhaft nutzbar. Ein Transponder gibt den Zugang frei. Damit sollen Diebstähle und Sachbeschädigung verhindert werden. In der Garage befinden sich Steckdosen, die „Elektro-Radler“ zum Aufladen ihrer Akkus kostenlos nutzen können. An der West-Seite der Gleise installierten die Stadtwerke auf eigene Kosten eine Stromtankstelle. Nicht zuletzt damit sind die Parkplätze am Bahnhof Langenhorn für die Zukunft gut aufgestellt. Die Gemeinde erhofft sich von den Baumaßnahmen, dass die gesamte Anlage besser zu pflegen sein wird.

Zur Geschichte: Anfang der 1990er Jahre drohte die Schließung der Haltestelle in Langenhorn. Der damaligen Gemeindevertretung samt Bürgermeister gelang es jedoch, dass 1995 vom Landesverkehrsministerium eine Bestandsgarantie ausgesprochen wurde. Daraufhin wurde (1996 sowie1997) kräftig investiert. Es entstanden neue Bahnsteige, die vorhandenen Stellflächen wurden erneuert und Fahrradunterstände gebaut. Es zeigte sich bald, dass die Anstrengungen der Gemeindevertretung richtig und wichtig waren. Die Haltestelle wurde so stark frequentiert, dass die Fläche nicht mehr reichte. In der Folge erwarb man ein nebenliegendes Grundstück mit Haus und riss das Gebäude zugunsten weiterer Parkplätze ab.

Seit 2010 beschäftigt sich die Gemeindevertretung nun mit einer erneuten Erweiterung. Bis zu 650 „Ein- und Aussteiger“ täglich machten dies nötig. Auf Nachfrage bot die DB Services Immobilien GmbH im Jahr 2012 ein östlich der Gleise liegendes Gelände zum Kauf an. Auf diesem Grundstück wurde dann nördlich des bestehenden Gebietes eine Erweiterung geplant.

Die Gemeinde konnte das etwa 240.000 Euro schwere Projekt allerdings nicht ohne finanzielle Förderung stemmen. Bei der Landesweiten Verkehrsgesellschaft Schleswig-Holstein (LVS) stellte sie einen entsprechenden Antrag. Er wurde bewilligt (von der Gesamtsumme waren 207.616 Euro förderfähig). Nach Eintreffen des Bescheids konnte die Gemeinde das Grundstück erwerben.

 

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