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St. Peter-Ording : Mehr Informationen übers Wattenmeer

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Bestens informiert können die Gäste künftig zum Spaziergang an den Strand von St. Peter-Ording starten. Eine große Tafel bietet viel Wissenswertes über den Nationalpark Wattenmeer.

Nebel lag in der Luft, doch auf der Buhne in St. Peter-Ording am Übergang zur Badbrücke herrschte Zufriedenheit. Dr. Detlef Hansen, Leiter der Nationalparkverwaltung, seine Mitarbeiter Armin Jeß als Sachbearbeiter für St. Peter-Ording und Herta Lorenz, Rangerin vom Nationalparkdienst, ferner Bürgermeister Rainer Balsmeier, die stellvertretende Tourismus-Direktorin Constanze Höfinghoff, Nils Koch, technischer Leiter der Tourismus-Zentrale, und Sabine Gettner, Leiterin des Nationalparkhauses, hatten sich eingefunden, um das gerade fertig gestellte Besucher-Informations-System (BIS) in Augenschein zu nehmen.

Mit „Herzlich willkommen auf der Brücke in den Nationalpark!“ begrüßt eine große Informationstafel die Besucher. Bilder, Karten und Texte informieren über Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer und das richtige Verhalten dort. Sie geben Auskunft über die Salzwiesen, den Priel, die sich neu bildenden Dünen und den Sandstrand, über lokale Besonderheiten und geschichtliche Aspekte. Dr. Detlef Hansen betonte, dass die Leitlinien des BIS „Angebote statt Verbote sind“. Der Besucher solle so zur Rücksichtnahme auf Natur und Landschaft angehalten werden. Die Regionalkarten ermöglichen die Orientierung und informieren über Schutzzone-1-Gebiete.

Mit 19 BIS-Elementen fing es in St. Peter-Ording 1998 an. Bis heute gibt es insgesamt 60 Elemente an 39 Standorten. Hansen schloss mit einem Dank für die sehr gute Zusammenarbeit zwischen allen Partnern. Sein Fazit: „St. Peter-Ording hat ein umfangreiches und qualitativ hochwertiges BIS im einzigartigen Nationalpark-Design.“

Rainer Balsmeier erinnerte an heiße Diskussionen über den Nationalpark in der Anfangszeit und machte deutlich, wie wichtig das BIS ist. Fragen der Besucher würden mit diesen Informationen aktiv beantwortet. „Ich finde es wichtig, dass informiert wird, und freue mich sehr darüber, dass es heute fertig ist.“

Als nächstes Projekt steht die Einrichtung eines Naturlehrpfades auf dem Deichabschnitt zwischen Strandübergang Böhl und dem Böhler Leuchtturm an. Im September hat es dazu bereits einen Ortstermin gegeben. Der Naturlehrpfad werde für die Spaziergänger am Böhler Deich eine schöne Bereicherung darstellen, ist sich Balsmeier sicher. Entlang der gesamten Westküste gibt es heute 743 Tafeln an rund 250 Standorten. Das sind fast alle Küsten-Kilometer drei BIS-Elemente.

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