Tümlauer-Koog : Mehr Geld für den Tourismus

Eiderstedt ist ein beliebtes Urlaubsziel. Damit das so bleibt, muss ins Marketing investiert werden. Damit hat beispielsweise Tümlauer-Koog kein Problem.
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Eiderstedt ist ein beliebtes Urlaubsziel. Damit das so bleibt, muss ins Marketing investiert werden. Damit hat beispielsweise Tümlauer-Koog kein Problem.

Für die Lokale Tourismus-Organisation will Tümlauer-Koog auch in diesem Jahr mehr Geld ausgeben als ursprünglich geplant. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 2646 Euro.

shz.de von
13. Januar 2018, 14:00 Uhr

Alle Gemeindevertreter von Tümlauer-Koog nahmen an der jüngsten Sitzung teil – und traditionell hatte Amtsvertreter Sven Hansen auch wieder einen Korb selbstgebackener Pizzabrötchen mitgebracht. Ein Thema war die Finanzierung der Lokalen Tourismus-Organisation St. Peter-Ording/Eiderstedt (LTO). In der Jahresversammlung am 14. November waren das Budget und Zahlen für 2017 und 2018 vorgestellt und erörtert worden, wie Bürgermeister Christian Marwig berichtete. Die Darstellung belege eindrucksvoll, was von der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording für die LTO geleistet werde. Um diesen hohen Qualitätsstandard zu halten, wäre für 2018 und in den Folgejahren ein höheres Budget erforderlich. Für 2018 gehe es um eine Summe von 84 360 Euro. Davon trägt St. Peter-Ording einen Anteil von rund 26.000 Euro. Der Anteil für die übrigen zur LTO gehörenden Gemeinden einschließlich Friedrichstadt und Tönning beträgt 58.344 Euro. Mit dem Infrastrukturprogramm (Bundesmittel aus dem Entlastungspaket für Kommunen) soll ab 2018 ein Betrag von 34 Millionen Euro in Schleswig-Holstein direkt auf die Kommunen verteilt werden. Für die Gemeinden des Amtes bedeutet das zusätzliche Einnahmen in Höhe von 56.500 Euro. Unter Abzug des Anteils von Oldenswort mit 6300 Euro verbleiben 50 .200 Euro, die zum Teil zur Gegenfinanzierung der LTO-Beiträge eingesetzt werden könnten. „Unsere Gemeinde bezahlte bisher 2100 Euro“, sagte Marwig. „2017 waren es dann 2646 Euro, und das sollen wir auch für 2018 aufwenden.“ Das wurde nach eingehender Beratung beschlossen.

Die DRK-Sozialstation in St. Peter-Ording, die von St. Peter-Ording, Tating und Tümlauer-Koog betrieben wird, hat neu gebaut. Die Gewinne gehen an das DRK, die Verluste müssen die Gemeinden tragen. Der Vertrag soll geändert werden, so dass die Gewinne an die Gemeinden ausgezahlt werden. Der Gemeinderat stimmt für einen neuen Vertrag.

Der Gemeinderat Tümlauer-Koog beschloss, dass Veröffentlichungen nach Baugesetzbuch künftig auch über Internet erfolgen sollen. Tating und Tümlauer-Koog betreiben einen Feuerwehrverband. Wehrführer Heinz-Dieter Hecke berichtete über Pläne für ein neues Löschfahrzeug. Der Gemeinderat will darüber beraten. Auch um den Rufbus, der künftig auch Tümlauer-Koog anfahren soll, wird es in der nächsten Sitzung noch einmal gehen. Vorab sprach sich das Gremium schon einmal für Garding als Zielort aus, weil dort die Amtsverwaltung sitzt.

Die Prüfung der Schlussbilanz der Gemeinde zum 31. Dezember 2014 ergab einen Jahresüberschuss in Höhe von 25 595 Euro, er soll der Rücklage zugeführt werden. Diese hat dann einen Bestand von gut 86.000 Euro.

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