Mehr Besucher als erwartet in den Ateliers

<strong>Rainer Lischeski</strong> (l.) im Gespräch mit Besuchern am 'Tag des offenen Ateliers'. Foto: wis
Rainer Lischeski (l.) im Gespräch mit Besuchern am "Tag des offenen Ateliers". Foto: wis

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22. Mai 2010, 03:59 Uhr

Eiderstedt | Zum ersten Mal veranstalteten der Förderverein für Kunst und Kultur Garding/Eiderstedt und die Tourismus Zentrale Eiderstedt einen "Tag des offenen Ateliers" auf der Halbinsel. 20 Künstler hatten einen Nachmittag lang ihre Werkräume geöffnet und erwarteten interessierte Besucher. Und sie wurden nicht enttäuscht - fast immer waren es zehn Personen und mehr, die sich in den Ateliers einfanden, um die Kunstwerke zu begutachten und mit dem je-weiligen Künstler zu klönen.

Rainer Lischeski in Garding zum Beispiel freute sich über guten Zulauf in seiner "Bilderwerkstatt" in der Süderstraße, wo seine großformatigen, farbstarken Bilder und Collagen auf reges Interesse stießen. Doris Thömmes zeigte im Haus von Fred Bandekow (Vollerwiek) ihre Keramik-Skulpturen, die mit extrem geschwungenen Formen in Kontrast zu Bandekows eher grafisch aufgefassten Bildern stehen, und sprach überrascht von zahlreichen Besuchern, "mehr als erwartet". Auch Karin Dreyer, Malerin in Vollerwiek, zählte in kurzer Zeit schon mehr als zehn Besucher: "Die hatten sich nach der Vorveröffentlichung eigens eine Route zusammengestellt, um möglichst viele Ateliers zu besichtigen."

Einer der Vorsitzenden des Fördervereins, Klaus Dreyer, bezeichnete die Veranstaltung als "weit erfolgreicher als erwartet, auch die Künstler sind hoch zufrieden mit der Resonanz". Das lasse auf einen ebenso erfolgreichen "Tag des offenen Ateliers" im September hoffen, meinte er, und versprach sich auch einen verstärkten Besuch der anderen Veranstaltungen des Fördervereins.

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